TeamViewer: 70 Prozent Aufwärtspotenzial bis 8,36 Euro

TeamViewer-Aktie notiert deutlich unter durchschnittlichem Analystenziel. Hauptversammlung im Juni soll Aktienrückkauf beschließen.

TeamViewer Aktie
Kurz & knapp:
  • Durchschnittliches Kursziel bei 8,36 Euro
  • Leerverkäufer weiterhin aktiv
  • Aktienrückkauf geplant im Juni
  • Quartalszahlen im Mai als Test

Bei TeamViewer klaffen Anspruch und Börsenrealität weit auseinander. Während die Aktie bei rund 4,75 Euro notiert, sehen Analysten den fairen Wert im Schnitt fast doppelt so hoch. Vor den anstehenden Quartalszahlen im Mai steckt der Softwarehersteller in einer zähen Konsolidierungsphase fest.

Analysten gespalten, Leerverkäufer aktiv

Der Analystenkonsens taxiert das durchschnittliche Kursziel auf 8,36 Euro. Ausgehend vom jüngsten Xetra-Schlusskurs entspräche das einem Aufwärtspotenzial von über 70 Prozent.

Allerdings spaltet das Papier die Expertengemeinde. Optimisten rufen Kursziele im zweistelligen Bereich auf. Namhafte Institute wie Barclays oder die Deutsche Bank ruderten indes zurück. Sie senkten ihre Zielmarken auf fünf beziehungsweise sechs Euro, weshalb das abwartende Rating „Hold“ derzeit dominiert.

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Parallel dazu sorgen institutionelle Investoren für Volatilität. Leerverkäufer wie der Hedgefonds AQR Capital wetten weiterhin gegen das Unternehmen. Das hohe Short-Interesse trifft auf eine historisch niedrige Bewertung. Die Folge: eine anhaltend hohe Schwankungsbreite.

Geplanter Aktienrückkauf bringt Flexibilität

Ein wichtiger Impulsgeber für die Aktie ist die ordentliche Hauptversammlung im Juni. Vorstand und Aufsichtsrat schlagen vor, das Unternehmen zum Rückkauf von bis zu zehn Prozent des Grundkapitals zu ermächtigen.

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Bemerkenswert ist die geplante Struktur dieser Maßnahme. Das Management will sich den Einsatz von Derivaten genehmigen lassen. Put- und Call-Optionen oder Terminkäufe sollen für bis zu fünf Prozent des Kapitals möglich sein. Damit kann TeamViewer flexibler auf Marktschwankungen reagieren.

Bewährungsprobe im Mai

Im Mai präsentiert TeamViewer die Zahlen für das erste Quartal. Der Bericht gilt als wichtiger Test für die Jahresprognose. Marktbeobachter achten dabei besonders auf die jüngsten Vertriebsinitiativen im US-Markt.

Stabilisiert der Konzern seine Profitabilität, könnte das die Kurslücke zu den Analystenzielen verkleinern. Schwächelt hingegen das Kleinkundensegment weiter, droht ein erneuter Test der jüngsten Tiefststände.

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