Die Aktie von TeamViewer steht massiv unter Druck. Im frühen Xetra-Handel am heutigen Dienstag rutschte der Titel um gut ein Prozent auf 4,88 Euro ab – der Jahresverlust beträgt damit bereits rund ein Fünftel. Der Grund: Analysten von Bernstein Research warnen explizit vor den Verdrängungsrisiken durch Künstliche Intelligenz für das Geschäftsmodell des Fernwartungsspezialisten.
Bernstein sieht Automatisierung als Bedrohung
Die Experten von Bernstein Research zählen TeamViewer zu einer Gruppe europäischer Technologiewerte, denen „das dicke Ende erst noch drohe“. Neben TeamViewer stehen AUMOVIO, Atos, Ocado und Quadient auf dieser Warnliste. Das Urteil der Analysten fällt eindeutig aus: „Sie werden behandelt, als ob die Verwerfungen durch KI das Problem von anderen sind.“
Dabei sehen die Experten gerade bei TeamViewer besonders hohe Verdrängungsrisiken durch Automatisierung. Im Fokus steht der traditionelle, personalintensive Fernsupport – genau jener Bereich, der durch KI-gestützte Lösungen zunehmend automatisiert werden könnte. Die Bewertung „Market-perform“ von Bernstein deutet auf keine positive Erwartungshaltung hin.
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Europäische Tech-Werte im KI-Gegenwind
Der rasante Fortschritt im Bereich Künstliche Intelligenz bringt mehrere europäische Technologieunternehmen zunehmend in Bedrängnis. Während die Euphorie um KI an den Märkten zunächst vor allem positive Impulse lieferte, weicht diese bei einigen Titeln nun einer harten Realitätsprüfung. TeamViewer gerät dabei in den Abwärtssog der KI-Sorgen, der mittlerweile viele Branchen belastet.
Der Titel befindet sich bereits seit längerem im Abwärtstrend. Die Warnung von Bernstein Research dürfte den Verkaufsdruck weiter verstärken. Für Anleger stellt sich nun die Frage, ob das Unternehmen rechtzeitig Antworten auf die technologischen Umwälzungen findet – oder ob der Wettbewerbsvorteil des Geschäftsmodells tatsächlich durch KI-Automatisierung erodiert.
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