Noch vor wenigen Tagen markierte TeamViewer ein neues 52-Wochen-Tief. Heute zeigt die Aktie eine leichte Erholung — doch der Abstand zum Hoch von 13,42 Euro aus dem Frühjahr 2025 ist mit fast 66 Prozent verheerend.
Warum der Markt skeptisch bleibt
Der Kursverfall hat einen konkreten Grund: Das Management hat für 2026 ein Umsatzwachstum von nur 0 bis 3 Prozent auf währungsbereinigter Basis in Aussicht gestellt. Das ist wenig für ein Unternehmen, das Anleger einst als Wachstumsstory kauften. Die bereinigte EBITDA-Marge soll bei rund 43 Prozent liegen — solide, aber kein Kurstreiber.
Hinzu kommt Druck aus dem SMB-Segment. Kleine und mittlere Unternehmen als Kundenbasis gelten als konjunkturanfälliger als Großkunden. Der Enterprise-Bereich wächst zwar, reicht aber offenbar nicht aus, um die Stimmung zu drehen.
Das Zahlenwerk aus dem vierten Quartal 2025 war dabei nicht schlecht: 192,9 Millionen Euro Umsatz, rund 9 Prozent mehr als im Vorjahr. Der Markt schaut trotzdem nach vorne — und was er sieht, gefällt ihm nicht.
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Technisch angespannt, fundamental bewertet
Aktuell notiert die Aktie bei 4,59 Euro. Damit liegt sie knapp 9 Prozent über dem jüngsten Jahrestief vom 10. April. Der RSI von 23 zeigt eine technisch überverkaufte Lage. Das durchschnittliche Analystenkursziel liegt bei 8,43 Euro — fast doppelt so hoch wie der aktuelle Kurs. Seit Jahresbeginn hat die Aktie rund 23 Prozent verloren.
Kein Wunder, dass die Erholung von heute noch niemanden überzeugt.
Was jetzt zählt
Anfang Mai legt TeamViewer die Zahlen für das erste Quartal 2026 vor. Das wird der erste echte Test für die Jahresprognose. Hält das Wachstum im Enterprise-Bereich an und stabilisiert sich das SMB-Geschäft, könnte der Markt die konservative Guidance neu bewerten. Bleibt das Bild trüb, dürfte die Lücke zwischen Kursziel und Realität noch länger bestehen bleiben.
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