Der Softwarekonzern aus Göppingen dämpft die Erwartungen für 2026. Statt des erhofften Aufschwungs rechnet das Management mit einem Umsatzwachstum von maximal 3 Prozent – deutlich weniger als im Vorjahr. Gleichzeitig soll die Profitabilität leicht sinken. Was steckt hinter der Vorsicht?
Enttäuschende Prognose nach schwachem Schlussquartal
TeamViewer nimmt sich für 2026 ein währungsbereinigtes Umsatzplus von 0 bis 3 Prozent vor. Im Vorjahr lag das Wachstum noch bei 5 Prozent auf 767,5 Millionen Euro. Besonders ernüchternd: Im vierten Quartal 2025 verlangsamte sich die Dynamik bereits auf magere 2 Prozent.
Die bereinigte EBITDA-Marge wird bei rund 43 Prozent erwartet, nachdem sie 2025 noch auf 44,3 Prozent geklettert war. Das Unternehmen begründet den vorsichtigen Ausblick mit dem „schwankungsanfälligen Marktumfeld“. Analysten hatten im Schnitt mit etwa 784 Millionen Euro Umsatz gerechnet – TeamViewer peilt nun maximal 790,5 Millionen Euro an.
Der Nettogewinn sank 2025 bereits um 4 Prozent auf 118,2 Millionen Euro. Der wiederkehrende Umsatz (ARR) legte währungsbereinigt lediglich um 2 Prozent auf 760 Millionen Euro zu. Die Zahlen zeigen: Die Wachstumsgeschichte stockt.
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Milliarden-Zukauf als Belastung
Verantwortlich für die Entwicklung ist auch die Übernahme der britischen Firma 1E – der bislang größte Zukauf in der Unternehmensgeschichte. Die Akquisition zahlte sich nicht wie erhofft aus und belastete die Performance.
CEO Oliver Steil spricht nun von einer „Trendwende“ bei 1E. Im Schlussquartal habe die Tochter erstmals wieder ein ARR-Wachstum zum Vorquartal gezeigt. Ob die Wende nachhaltig ist, bleibt abzuwarten. Mittelfristig will TeamViewer das Konzernwachstum wieder in den mittleren bis hohen einstelligen Prozentbereich beschleunigen.
Die strategischen Initiativen müssen nun liefern – sonst dürfte der Kurs weiter unter Druck bleiben.
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