TeamViewer Aktie: Ziel erreicht – reicht das?

TeamViewer meldet vorläufig einen Pro-forma-Umsatz von 767 Millionen Euro für 2025 und erreicht damit sein Ziel am unteren Ende der Prognose. Die Aktie setzt ihren Erholungskurs fort.

TeamViewer Aktie
Kurz & knapp:
  • Pro-forma-Umsatz 2025 bei rund 767 Millionen Euro
  • Währungsbereinigtes Wachstum von etwa fünf Prozent
  • Starkes Enterprise-Geschäft als Umsatztreiber
  • Bereinigte EBITDA-Marge von rund 44 Prozent

Die Papiere des Softwareanbieters legten im vorbörslichen Handel deutlich zu. Auf Tradegate kletterten sie am Freitagmorgen auf 5,99 Euro – ein Plus von über vier Prozent gegenüber dem Xetra-Schlusskurs. Damit setzt sich die Erholung fort, nachdem der Titel im November bei 5,38 Euro sein Rekordtief markiert hatte.

Der Grund für die positive Stimmung: TeamViewer hat sein Umsatzziel für 2025 erreicht. Der Pro-forma-Umsatz lag nach vorläufigen Zahlen bei rund 767 Millionen Euro. Das entspricht einem währungsbereinigten Wachstum von etwa fünf Prozent. Analysten hatten allerdings mit 777 Millionen Euro gerechnet – die Erwartungen wurden also knapp verfehlt.

Unteres Ende der Spanne

Das Management hatte sich zuletzt bewusst das „untere Ende“ der Prognosespanne von 766 bis 785 Millionen Euro vorgenommen. Diese Vorsicht zahlte sich aus: Die selbst gesteckten Ziele sind erfüllt. Der IFRS-Umsatz belief sich auf rund 747 Millionen Euro. Die bereinigte EBITDA-Marge von rund 44 Prozent für 2025 bestätigte das Unternehmen aus Göppingen ohne Änderungen.

Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TeamViewer?

Treiber der Entwicklung war ein anhaltend starkes Enterprise-Geschäft. Zusätzlichen Rückenwind lieferten zwei Vertragsabschlüsse mit einem Gesamtwert von rund 10 Millionen Euro. Der wiederkehrende Umsatz (ARR) stieg währungsbereinigt um etwa zwei Prozent auf circa 760 Millionen Euro.

Keine größeren Enttäuschungen mehr

Ein Händler wertete die Eckdaten leicht positiv. Vor allem, dass keine weiteren Enttäuschungen mehr auftauchten, kam gut an. Nach dem dramatischen Absturz bis November scheint sich der Titel nun zu stabilisieren. Die vollständigen Geschäftszahlen für 2025 will TeamViewer am 10. Februar vorlegen.

Doch was bedeutet das für Anleger? Die Ziele sind erreicht – aber eben nur am unteren Ende. Die Erwartungen der Analysten wurden verfehlt. Ob die aktuelle Erholung nachhaltig ist oder nur eine kurze Atempause darstellt, wird sich in den kommenden Wochen zeigen. Die detaillierten Zahlen Anfang Februar dürften die Richtung weisen.

TeamViewer-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TeamViewer-Analyse vom 9. Januar liefert die Antwort:

Die neusten TeamViewer-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TeamViewer-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 9. Januar erfahren Sie was jetzt zu tun ist.

TeamViewer: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

TeamViewer Jahresrendite