Starke Zahlen, schwache Kurse – bei Teradyne prallten diese Woche Welten aufeinander. Rekordzahlen trafen auf einen brutalen Abverkauf. Innerhalb von nur drei Tagen fiel die Aktie zunächst um 16 Prozent, bevor sie am Folgetag um über 13 Prozent nach oben schnellte. Kein Wunder, dass Marktteilnehmer nervös reagieren.
Volatilität nach starken Zahlen
Teradyne lieferte im ersten Quartal ab. Der Umsatz erreichte 1,28 Milliarden Dollar, während der bereinigte Gewinn je Aktie bei 2,56 Dollar lag. Beeindruckend ist vor allem der KI-Anteil, der mittlerweile 70 Prozent des Geschäfts ausmacht. Dennoch schickten Investoren das Papier nach der Bekanntgabe zunächst auf Talfahrt.
Ein Grund für die Erholung war die Nachricht über ein neues Schwergewicht im Kundenstamm. Erstmals hat Teradyne Aufträge von Nvidia erhalten. Das Management rechnet allein aus dieser Kooperation mit einem Umsatz von 50 Millionen Dollar im Jahr 2026. Analysten sehen hier erhebliches Potenzial für die kommenden Jahre.
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Parallel dazu treibt der Konzern seine Expansion voran. Im April schloss das Unternehmen zwei Zukäufe für insgesamt 165 Millionen Dollar ab. Diese Investitionen sollen die Entwicklung von Testlösungen für komplexe KI-Chips und Rechenzentren beschleunigen. Auch die Robotik-Sparte wuchs das vierte Quartal in Folge.
Analysten uneinig über Bewertung
An der Wall Street herrscht Uneinigkeit über den fairen Wert. JPMorgan hob die Einstufung nach dem Kursrutsch auf „Overweight“ an und sieht das Kursziel bei 400 Dollar. Die Experten verweisen auf die langfristigen Wachstumstreiber im Bereich der Spezialchips für Cloud-Anbieter.
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Die Skeptiker halten jedoch dagegen. Northland bleibt vorsichtig und taxiert den Wert auf 270 Dollar. Die Skepsis rührt von der hohen Bewertung her. Aktuell wird die Aktie mit dem 37-fachen der für 2027 prognostizierten Gewinne bewertet. Kritiker befürchten, dass der Markt hier bereits den Gipfel der Gewinnentwicklung einpreist.
Für das zweite Quartal stellt Teradyne einen Umsatz von bis zu 1,25 Milliarden Dollar in Aussicht. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll maximal 2,15 Dollar betragen. Der Fokus liegt nun auf der Auslieferung der ersten Nvidia-Systeme in den kommenden Wochen.
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