Die Aktie des Halbleiter-Testausrüsters Teradyne schießt vorbörslich um über 20 Prozent auf knapp 300 US-Dollar in die Höhe – ein neues Allzeithoch. Der Grund: Die Zahlen zum vierten Quartal 2025 übertrafen die Erwartungen der Analysten auf ganzer Linie.
Der bereinigte Gewinn je Aktie kletterte von 0,95 auf 1,80 US-Dollar und lag damit deutlich über der Konsensschätzung von 1,38 US-Dollar. Die Erlöse zogen um 44 Prozent auf 1,08 Milliarden US-Dollar an – Experten hatten lediglich 977 Millionen US-Dollar erwartet. Auch gegenüber dem dritten Quartal bedeutet dies ein sequenzielles Wachstum von 41 Prozent.
CEO Greg Smith machte die KI-getriebene Nachfrage als Haupttreiber aus: „Unsere Ergebnisse lagen über dem oberen Ende unserer Prognose, angetrieben durch KI-bezogene Nachfrage in den Bereichen Rechenleistung, Netzwerk und Speicher.“ Alle drei Geschäftsbereiche – Halbleiterprüfung, Produktprüfung und Robotik – verzeichneten sequenzielles Wachstum.
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Guidance schlägt alle Prognosen
Kann diese Dynamik anhalten? Die Prognose für das erste Quartal 2026 spricht eine klare Sprache: Teradyne erwartet Umsätze zwischen 1,15 und 1,25 Milliarden US-Dollar sowie einen bereinigten Gewinn von 1,89 bis 2,25 US-Dollar je Aktie. Analysten hatten im Mittel nur mit 942 Millionen US-Dollar Umsatz und 1,25 US-Dollar Gewinn gerechnet.
Das größte Segment Halbleiterprüfung generierte im vierten Quartal 883 Millionen US-Dollar Umsatz. Produktprüfung und Robotik steuerten 110 Millionen beziehungsweise 89 Millionen US-Dollar bei.
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Für das Gesamtjahr 2025 wies Teradyne Erlöse von 3,19 Milliarden US-Dollar aus – ein Plus von 13 Prozent gegenüber 2024. Der bereinigte Gewinn stieg von 3,22 auf 3,96 US-Dollar je Anteilsschein.
KI bleibt Wachstumsmotor
Smith zeigt sich zuversichtlich für 2026: „Wir erwarten ein Wachstum im Vergleich zum Vorjahr in allen Geschäftsbereichen, mit starker Dynamik im Rechenbereich, die durch KI getrieben wird.“ Die nachbörsliche Kursexplosion deutet darauf hin, dass Anleger diesem Ausblick Glauben schenken.
Das bisherige Rekordhoch vom vergangenen Freitag bei 255,20 US-Dollar dürfte damit pulverisiert werden. Mit dem vorbörslichen Kurs von 299,67 US-Dollar nähert sich die Aktie der psychologisch wichtigen 300-Dollar-Marke.
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