Starke Visionen, schwache Auslieferungen. Tesla präsentiert am Mittwochabend seine Zahlen für das erste Quartal 2026. Die Ausgangslage ist kompliziert. Einerseits treibt das Management die Robotaxi-Pläne voran. Andererseits türmen sich unverkaufte Autos auf.
An der Börse spiegelt sich diese Unsicherheit wider. Die Aktie notiert aktuell bei rund 334 Euro. Seit Jahresbeginn steht ein Minus von knapp elf Prozent auf der Kurstafel. Der Kurs pendelt damit leicht unter der 200-Tage-Linie.
Operativ hakt es an mehreren Stellen. Tesla hat im ersten Quartal rund 50.000 Fahrzeuge mehr produziert als ausgeliefert. Das deutet auf steigende Lagerbestände hin. Parallel dazu brach der Einsatz von Energiespeichern drastisch ein. Der Wert halbierte sich fast auf 8,8 Gigawattstunden.
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Analysten gespalten wie selten
Beim Blick auf die Schätzungen zeigt sich ein tiefes Zerwürfnis. Offizielle Analysten erwarten einen Gewinn je Aktie von 0,33 US-Dollar. Der Umsatz soll bei rund 21,4 Milliarden Dollar liegen. Andere Datenanbieter sehen den Gewinn deutlich höher.
Noch extremer fallen die Kursziele aus. Die Spanne reicht von 119 Dollar bei HSBC bis zu 600 Dollar bei Wedbush. Ein extremes Gefälle. Dan Ives von Wedbush stützt seinen Optimismus komplett auf künstliche Intelligenz. Er sieht das autonome „CyberCab“ als künftigen Haupttreiber. Das traditionelle Autogeschäft tritt in seiner Analyse in den Hintergrund.
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Fokus auf Robotaxis und Margen
Der Markt bewertet Tesla aktuell mit dem 174-fachen des erwarteten Gewinns. Diese hohe Bewertung erfordert schnelle Fortschritte beim autonomen Fahren. Bisher bietet Tesla echte Robotaxis nur in drei texanischen Städten an. Die versprochene Expansion in sieben weitere Metropolen lässt auf sich warten.
Der Aufbau dieser Infrastruktur kostet viel Geld. Das Management plant für 2026 Investitionen von über 20 Milliarden Dollar. Das ist mehr als doppelt so viel wie im Vorjahr.
Die Telefonkonferenz am Abend muss konkrete Antworten liefern. Investoren achten besonders auf die Bruttomarge im Autogeschäft ohne Umweltzertifikate. Ebenso wichtig ist eine Erklärung für den Einbruch bei den Energiespeichern. Dieses Segment liefert normalerweise fast 30 Prozent Marge. Ein strukturelles Problem hier würde die Profitabilität des gesamten Konzerns empfindlich treffen.
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