Tesla Aktie: Cybertruck-Desaster belastet

Teslas weltweite Fahrzeugverkäufe sanken 2025 um 8,6 Prozent, angeführt von einem dramatischen Einbruch der Cybertruck-Auslieferungen. Gleichzeitig kündigt Elon Musk einen Strategiewechsel zu Robotik an.

Tesla Aktie
Kurz & knapp:
  • Cybertruck-Verkäufe in den USA halbierten sich 2025
  • Auch Model 3 und Model Y verzeichneten Absatzrückgänge
  • Tesla investiert Milliarden in Roboter statt Autos
  • Chinesische Konkurrenten wie BYD expandieren aggressiv

Tesla-Chef Elon Musk schockte Investoren Ende Januar mit schwachen Auslieferungszahlen für 2025. Weltweit brachen die Verkäufe um 8,6 Prozent auf 1,64 Millionen Fahrzeuge ein. Besonders brisant: Der erst 2024 gestartete Cybertruck entwickelt sich zum größten Flop in Teslas Modellpalette.

Nach Schätzungen von Cox Automotive stürzten die Cybertruck-Verkäufe in den USA von rund 39.000 Einheiten im Jahr 2024 auf nur noch 20.200 Fahrzeuge im Jahr 2025 ab. Das entspricht einem Einbruch von 48 Prozent. In absoluten Zahlen ist das der größte Rückgang aller Elektroautos auf dem US-Markt. Selbst der Ford E-Transit, dessen Verkäufe um 59 Prozent einbrachen, verlor mit 7.400 Einheiten weniger Volumen als der Cybertruck.

Kerngeschäft unter Druck

Die Schwäche beschränkt sich nicht auf den Cybertruck. Die Verkäufe der Brotmodelle Model 3 und Model Y sanken weltweit von 1,7 Millionen auf 1,59 Millionen Einheiten – ein Minus von sieben Prozent. In den USA gingen die Tesla-Verkäufe laut Cox Automotive um sieben Prozent zurück.

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Besonders schmerzhaft für Tesla: In Kalifornien, dem wichtigsten US-Markt des Konzerns, fiel der Tesla-Anteil an allen Neuzulassungen unter zehn Prozent. Im Jahr 2024 lag er noch bei 11,6 Prozent, wie Daten von Experian zeigen. Trotz der Rückgänge bleibt Tesla mit geschätzten 590.000 verkauften Fahrzeugen und 46 Prozent Marktanteil weiterhin klarer Marktführer im US-Elektrosegment.

Als Belastungsfaktoren gelten das umstrittene Design des Cybertruck sowie die polarisierende politische Positionierung von Elon Musk. Der Wegfall des 7.500-Dollar-Steuerbonus zu Jahresbeginn 2025 traf die gesamte Branche hart. Während Tesla strauchelt, legen chinesische Konkurrenten wie BYD vor. Der Shenzhen-Konzern will sein Händlernetz in Deutschland bis Ende 2026 auf 350 Standorte fast verdoppeln und die Marke von 30.000 Neuzulassungen knacken.

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Musk setzt auf Roboter statt Autos

Tesla-Chef Musk will dem schwächelnden Autogeschäft mit einem radikalen Strategiewechsel begegnen. Der Konzern plant für 2026 Investitionen von 20 Milliarden Dollar in autonomes Fahren und humanoide Roboter. Ende Januar kündigte Musk an, die Produktion zweier Automodelle im kalifornischen Werk zu beenden, um Platz für die Fertigung des Optimus-Roboters zu schaffen.

Parallel dazu verschiebt Musks Raumfahrtunternehmen SpaceX seine Prioritäten. Statt der jahrelang propagierten Mars-Mission konzentriert sich SpaceX nun auf den Bau einer „selbstwachsenden Stadt“ auf dem Mond. Das Projekt soll laut Musk in weniger als zehn Jahren realisierbar sein, während eine Mars-Kolonie mehr als 20 Jahre benötigen würde. Die Marspläne sind damit vorerst auf Eis gelegt – eine 180-Grad-Wende gegenüber 2024, als Musk den Mond noch als „Ablenkung“ bezeichnet hatte.

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