Tesla-Aktie: Das ist eine kleine Revolution!

Tesla und LG Energy Solution planen eine gemeinsame Batteriefabrik in den USA, um die Produktion von Megapack-Speichern auszubauen und von US-Subventionen zu profitieren.

Tesla Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Gemeinsame Fabrik für Batteriezellen in Michigan
  • Fokus auf Ausbau der Megapack-Produktion
  • Profitieren von US-Förderprogrammen wie dem IRA
  • Strategische Verlagerung von Lieferketten

Die Energiewende in den USA gewinnt weiter an Geschwindigkeit, und zwei Schwergewichte der Branche bündeln dafür ihre Kräfte. Tesla und der südkoreanische Batteriehersteller LG Energy Solution planen gemeinsam den Bau einer Produktionsanlage im US-Bundesstaat Michigan. Das Projekt richtet den Fokus verstärkt auf die Speicherung erneuerbarer Energien und unterstreicht die wachsende Bedeutung dieses Segments im Energiesystem der Zukunft.

Die Tesla-Aktie zeigte sich (vielleicht auch als Reaktion auf diese Meldung) am Dienstag leicht freundlich. Der Titel legt um 0,6 % zu und bewegt sich vor dem Start des Handels am Mittwoch nun bei 345,45 Euro.

Tesla: Hier soll gebaut werden!

Die geplante Fabrik soll in Holland im Bundesstaat Michigan entstehen, einem traditionsreichen Industriestandort im sogenannten Rust Belt. Dort soll künftig die Produktion von Batteriezellen für Teslas Megapack-Systeme deutlich ausgeweitet werden.

Megapacks gehören zu den zentralen Bausteinen moderner Stromnetze. Die großskaligen Batteriespeicher stabilisieren Netze, die zunehmend auf schwankende Energiequellen wie Wind- und Solarstrom angewiesen sind.

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Durch die lokale Fertigung sichern sich Tesla und LG Energy Solution mehrere strategische Vorteile. Zum einen verkürzen sich die Lieferketten für wichtige Komponenten, zum anderen profitieren beide Unternehmen von steuerlichen Förderprogrammen der US-Regierung.

Eine zentrale Rolle spielt dabei der Inflation Reduction Act (IRA), der umfangreiche Anreize für die Produktion von Batterietechnologie und Energiespeichern in den USA vorsieht. Dieses Paket hatte noch die Regierung von Joe Biden geschnürt und subventioniert steuerlich wie teils auch direkt solche Projekte. Ein weiterer Vorteil:

Mit dem Aufbau eigener Produktionskapazitäten in Nordamerika versuchen westliche Unternehmen zunehmend, ihre Abhängigkeit von asiatischen Lieferketten zu verringern.

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Für Tesla ist das Projekt auch aus strategischer Sicht bedeutsam. Während der weltweite Markt für Elektrofahrzeuge zunehmend wettbewerbsintensiver wird, entwickelt sich das Geschäft mit stationären Energiespeichern zu einem wichtigen Wachstumsfeld.

Teslas Energiesparte verzeichnet seit mehreren Jahren steigende Umsätze. Batteriesysteme für Stromnetze gelten dabei als besonders wachstumsstarkes Segment.

Die geplante Fabrik in Michigan könnte deshalb eine Schlüsselrolle für den weiteren Ausbau dieses Geschäftsbereichs spielen.

Die Märkte haben dies noch nicht ganz erkannt. Das bietet Potenzial für Gewinne, meinen zumindest einige Beobachter. Vor wenigen Monaten noch notierte die Tesla bei über 400 Euro!

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