Der Tesla Cybertruck – ein stählernes Monument des Futurismus oder ein regulatorischer Albtraum? Während der Pick-up in Nordamerika seit Ende 2023 die Gemüter spaltet, zeichnet sich für Europa ein klares Bild ab: Das Fahrzeug wird hierzulande wohl nie über den Status eines seltenen Exoten hinauskommen.
Absage aus Grünheide
André Thierig, der Leiter der Tesla-Fabrik in Brandenburg, goss kürzlich bei einer internen Veranstaltung kaltes Wasser auf die Hoffnungen vieler Fans. Sein Fazit ist ernüchternd: Er sehe den Cybertruck nicht in nennenswerten Stückzahlen auf europäischen Straßen. Für Kunden, die auf einen offiziellen Marktstart warten, hatte er laut Medienberichten eine deutliche Botschaft: Man sollte in dieser Hinsicht „nicht die Luft anhalten“. Damit rückt ein offizieller Vertrieb durch Tesla in weite Ferne.
Stahlharte Sicherheitsbedenken
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Der Hauptgrund für das „Nein“ aus Brüssel und Berlin liegt in der DNA des Trucks. Die Karosserie aus ultra-hartem, kaltgewalztem Edelstahl ist so steif, dass sie bei einer Kollision kaum Energie absorbiert. In den USA mag das als Stärke vermarktet werden, in der EU ist der Schutz schwächerer Verkehrsteilnehmer jedoch ein KO-Kriterium. Die scharfen Kanten und das Fehlen klassischer Knautschzonen widersprechen den strengen Anforderungen an den Fußgängerschutz massiv. Selbst US-Soldaten, die in Deutschland stationiert sind, erhielten zuletzt keine Zulassung für ihre privaten Cybertrucks – das Verkehrsministerium sieht zu große Abweichungen von den hiesigen Sicherheitsstandards.
Gewicht und Marktrealität
Hinzu kommt ein ganz praktisches Problem: das Gewicht. Mit einem zulässigen Gesamtgewicht von über 3,5 Tonnen gerät der Cybertruck in eine Klasse, für die in Deutschland oft ein Lkw-Führerschein (Klasse C1) nötig wäre. Auch in den USA ist der „Cyber-Hype“ etwas abgekühlt: Hohe Preise und technische Rückrufe sorgten dafür, dass die Verkaufszahlen hinter den massiven Erwartungen zurückblieben.
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