Tesla-Aktie: Hier schreien alle auf!

Teslas Aktie verliert deutlich an Wert, während eine richtungsweisende Betriebsratswahl in Grünheide für interne Spannungen sorgt. Die charttechnische Lage hat sich eingetrübt.

Tesla Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Aktienkurs fällt auf rund 339 Euro
  • Spannungen vor Betriebsratswahl in Grünheide
  • Charttechnische Signale zeigen kurzfristigen Druck
  • Gerichtlicher Vergleich entschärft Wahlkonflikt vorläufig

Die Woche endete für Tesla mit einem deutlichen Dämpfer. Am Freitagabend notierte die Aktie nur noch bei 338,73 Euro. Der Abstand zur 100-Tage-Linie beträgt inzwischen rund -8,6 %. Gleichzeitig schrumpfte der Vorsprung auf die 200-Tage-Linie auf lediglich 1,7 %. Damit bewegt sich der Titel charttechnisch in einem engen Korridor. Der langfristige Trend ist formal noch nicht gebrochen, doch die technische Ausgangslage hat sich sichtbar eingetrübt.

Während der Kurs an Kraft verliert, rückt ein anderes Thema in den Vordergrund. In der Gigafactory Grünheide stehen rund 12.000 Beschäftigte vor einer Betriebsratswahl, die intern als richtungsweisend gilt. Zwischen der IG Metall und der Werksleitung unter André Thierig hatte sich der Konflikt zuletzt zugespitzt. Vorwürfe, Gegenvorwürfe und juristische Schritte bestimmten das Bild.

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Im Zentrum standen Fragen der Mitbestimmung und der Einflussnahme auf den Wahlprozess. Die Gewerkschaft warf der Werksleitung vor, die Neutralität nicht ausreichend zu wahren. Die Auseinandersetzung verlagerte sich vor das Arbeitsgericht. Ein gerichtlicher Vergleich brachte nun eine vorläufige Entschärfung. Beide Seiten verpflichteten sich auf prozedurale Spielregeln für den weiteren Ablauf der Wahl.

Der Vergleich bedeutet keine inhaltliche Einigung. Er schafft lediglich einen Rahmen, der verhindern soll, dass weitere juristische Schritte den Wahlprozess blockieren. Die Entscheidung über die Zusammensetzung des Betriebsrats bleibt damit bei den Beschäftigten. Die Wahl selbst erhält dadurch zusätzlichen Fokus.

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Für Tesla besitzt dieser Vorgang mehr als symbolischen Charakter. Die Frage, ob die IG Metall stärkeren Einfluss gewinnt oder der bisherige Kurs ohne Tarifbindung fortgeführt wird, betrifft die künftige Ausrichtung des Standorts. Produktionsbedingungen, Arbeitszeiten und Mitbestimmung stehen im Raum. Parallel beobachten Marktteilnehmer die operative Entwicklung und die Auslastung der europäischen Fertigung.

An der Börse überlagern sich diese Themen mit der charttechnischen Lage. 338,73 Euro, die das Unternehmen nun am Freitag erreichte, markieren einen Punkt, an dem sich technische Marken und betriebliche Unsicherheiten kreuzen. Der Abstand von -8,6 % zum GD100 signalisiert kurzfristigen Druck. Der Vorsprung von 1,7 % auf den GD200 hält den langfristigen Trend formal aufrecht. Beide Ebenen wirken gleichzeitig.

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Über Mirko Hennecke 1583 Artikel

Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
Spezialisiert auf internationale Finanzmärkte, Wirtschaftspolitik und makroökonomische Entwicklungen, verbindet er präzise Recherche mit einer frischen, zugänglichen Perspektive.

Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

Mirko hat einen Abschluss in Wirtschaftswissenschaften (B.Sc.) von einer deutschen Spitzenuniversität, ergänzt durch ein Zertifikat in Finanzjournalismus. Seine Artikel bieten nicht nur Orientierung in komplexen Themen, sondern wurden auch mehrfach ausgezeichnet, darunter ein Nachwuchsjournalismus-Preis im Jahr 2023. Als gefragter Gastautor trägt er zudem zu internationalen Plattformen bei, wo er wirtschaftspolitische Trends und makroökonomische Analysen beleuchtet.

Mit einem Gespür für aktuelle Entwicklungen und einer klaren Handschrift ist Mirko Hennecke eine Stimme, die in der Wirtschaftsberichterstattung gehört wird – sachlich, fundiert und stets am Puls der Zeit.