Wer will, kann sich heute über die Aktie von Tesla intensiv unterhalten. Die Kurse sind am Dienstag noch um fast 6 % abwärts gerutscht und laufen auch heute noch einmal um fast 1 % abwärts. Die Kurse rutschen schlicht unter die letzten Haltelinien. Jetzt sind 300 Euro als vormalige Unterstützung aus der Sicht von Chartanalysten gefallen. Dies ist ein Zeichen.
Dabei hatte Tesla zuletzt noch Fakten präsentiert, die bei sehr viel Wohlwollen durchaus noch einmal eine Chance darstellen könnten.
Tesla: Auf Halde produzieren!
Die aktuellen Geschäftszahlen von Tesla liefern eine differenzierte Ausgangslage, in der operative Kennzahlen und strukturelle Entwicklungen im Mittelpunkt stehen. Besonders auffällig ist dabei die wachsende Lücke zwischen Produktion und Auslieferung.
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Im ersten Quartal 2026 produzierte Tesla rund 408.386 Fahrzeuge, während lediglich 358.023 Einheiten an Kunden übergeben wurden. Daraus ergibt sich ein Überschuss von über 50.000 Fahrzeugen, der sich in den Lagerbeständen niederschlägt. Der Gesamtbestand wird auf rund 164.000 Einheiten geschätzt.
Diese Entwicklung wird von Analysten als Hinweis auf eine nachlassende Nachfrage interpretiert. Tesla hatte in der Vergangenheit weitgehend auf eine Produktion nach Bestellung gesetzt, sozusagen ein schwaches „Just-in-time“-Konzept. Ein anhaltendes Ungleichgewicht zwischen Produktion und Auslieferung deutet daher auf strukturelle Veränderungen im Absatz hin.
Zusätzlich belastet die Entwicklung im Energiespeichergeschäft die Gesamtdynamik. Mit installierten 8,8 Gigawattstunden lag das Volumen deutlich unter dem Vorquartal sowie unter den Erwartungen von 14,4 Gigawattstunden. Damit verliert eine Sparte an Momentum, die zuvor als stabiler Wachstumstreiber galt.
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Trotz dieser Herausforderungen konnte Tesla im Quartal wieder die Spitzenposition im globalen Markt für reine Elektrofahrzeuge übernehmen. Mit 358.023 ausgelieferten Einheiten lag das Unternehmen vor BYD, das auf 310.389 Fahrzeuge kam. Der Vorsprung beträgt rund 48.000 Einheiten.
Parallel dazu bereitet Tesla die nächste strategische Phase vor. Die Produktionsanlagen in Texas werden derzeit angepasst, um die Fertigung des sogenannten Cybercab vorzubereiten. Der Produktionsstart ist für April 2026 vorgesehen, während ein erster kommerzieller Einsatz in Austin für Ende 2026 geplant ist.
Im Fokus der Investoren stehen nun die vollständigen Quartalszahlen, die am 22. April 2026 nach US-Börsenschluss veröffentlicht werden. Erwartet wird unter anderem ein Gewinn von rund 0,24 US-Dollar je Aktie. Viel wird auf die Margen im Automobilgeschäft sowie möglichen Maßnahmen zum Abbau der hohen Lagerbestände ankommen. Vielleicht ist die Tesla am Ende sogar wieder „günstig“.
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