Am 22. April legt Tesla seine Quartalszahlen vor — und der Druck ist enorm. Seit dem Allzeithoch im Dezember hat die Aktie mehr als 32 Prozent verloren, vier Monate in Folge. Was Anleger jetzt besonders beschäftigt: Liefermiss, stockende Energiesparte und ein Zollstreit, der ausgerechnet Teslas Batterieversorgung trifft.
Schwacher Start ins Jahr
Das erste Quartal 2026 verlief holprig. Tesla lieferte 358.023 Fahrzeuge aus — rund 7.600 weniger als von Analysten erwartet. Auffällig dabei: Produziert wurden 408.386 Fahrzeuge, was bedeutet, dass Tesla in einem einzigen Quartal mehr als 50.000 Einheiten auf Halde legte.
Noch deutlicher fiel die Schwäche im Energiespeichergeschäft aus. Mit 8,8 GWh lag das Segment 38 Prozent unter dem Vorquartal und weit unter der Analystenerwartung von 14,4 GWh. Dieses Segment galt zuletzt als verlässliche Wachstumsstütze — ein Ausfall, der die Gesamtgeschichte erheblich kompliziert.
Analysten rechnen für Q1 mit einem Gewinn von 0,24 US-Dollar je Aktie — ein deutlicher Anstieg gegenüber dem Vorjahreswert von 0,15 Dollar. Allerdings hat Tesla die Konsensschätzungen in jedem der vergangenen vier Quartale verfehlt.
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Cybercab und Zollrisiken
Parallel zum schwachen Quartal läuft Teslas strategische Neuausrichtung auf Hochtouren. Im Februar 2026 rollte das erste Cybercab-Serienfahrzeug in der Gigafactory Texas vom Band. Musk selbst warnte, der Produktionsanlauf werde „qualvoll langsam“ sein, während neue Technologien integriert und getestet werden. Hinzu kommt regulatorische Unsicherheit: Ein Fahrzeug ohne Lenkrad und Pedale benötigt in den USA explizite Ausnahmegenehmigungen von Bundessicherheitsstandards — welche Länder diese bereits erteilt haben, hat Tesla bislang nicht offengelegt.
Für 2026 plant Tesla Investitionen von über 20 Milliarden US-Dollar, verteilt auf sechs neue Werke. Die Liquiditätsbasis ist mit über 44 Milliarden Dollar solide.
Zusätzlichen Gegenwind liefert der Handelsstreit: Chinas 34-prozentige Vergeltungszölle auf US-Waren treffen Tesla laut eigener Aussage besonders hart im Energiegeschäft, da das Unternehmen LFP-Batteriezellen aus China bezieht.
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Analysten tief gespalten
Unter den 43 Analysten, die Tesla abdecken, herrscht wenig Einigkeit. 15 empfehlen einen Kauf, 16 raten zum Halten, 10 sprechen sich klar für einen Verkauf aus. Das durchschnittliche Kursziel liegt bei 405,64 US-Dollar.
JPMorgan sieht mit einem Kursziel von 145 Dollar für Dezember 2026 noch rund 60 Prozent Abwärtspotenzial. Wedbush hingegen setzt auf Teslas KI- und Autonomieplattform und erwartet einen Robotaxi-Rollout in mehr als 30 US-Städten noch in diesem Jahr.
Am 22. April wird Tesla auch über die finanziellen Folgen der eingestellten Model-S/X-Produktion berichten und einen Ausblick auf das Optimus-Programm geben, das die freigewordenen Fertigungslinien im Fremont-Werk übernehmen soll.
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