Tesla baut sich um. Noch goutieren die Märkte diese neue Ausrichtung indes in keiner Weise. Die Aktie ist nach einem weiteren Abrutschen am Freitag nur noch rund 12 Euro von der magischen Grenze von 300 Euro entfernt. Nun kommt es auf alles an: Der Trend jedenfalls sollte nach Meinung von Analysten halten (sprich: Die Unterstützung verteidigt werden). Gelingt dies nicht, kann die Aktie gerade auch angesichts des Iran-Kriegs in neue Turbulenzen geraten.
Tesla: Neue Fahrzeuge und Konditionen sollen helfen
Abseits der neuen Großprojekte im Energiesegment vollzieht Tesla derzeit einen tiefgreifenden Umbau im eigenen Produktportfolio. Im Kern geht es um eine klare Priorisierung: Welche Geschäftsbereiche sollen künftig Wachstum tragen und welche verlieren an Bedeutung?
Ein zentraler Schritt ist das geplante Auslaufen der Modelle S und X. In ersten Märkten wurden bereits konkrete Bestellfristen gesetzt, und bis Mitte 2026 soll die Produktion vollständig eingestellt werden. Hintergrund sind vor allem die rückläufigen Verkaufszahlen in diesem Segment, die den wirtschaftlichen Beitrag dieser Fahrzeuge zunehmend relativiert haben. Tesla zieht damit eine Konsequenz aus einer Entwicklung, die sich bereits seit mehreren Quartalen abgezeichnet hat.
Die frei werdenden Kapazitäten im Werk Fremont sollen künftig für die Produktion des humanoiden Roboters Optimus genutzt werden. Dieses Projekt nimmt innerhalb der langfristigen Strategie eine Schlüsselrolle ein. Tesla zielt darauf ab, ein neues industrielles Standbein aufzubauen, das weit über das klassische Automobilgeschäft hinausgeht. Perspektivisch wird diesem Segment intern eine enorme Bedeutung beigemessen, da es skalierbare Anwendungen in Industrie, Logistik und möglicherweise auch im Dienstleistungssektor eröffnen könnte.
Die Märkte sind hier noch gespalten, die Aktie belastet. Deshalb wird es jetzt herausfordernd. Die Absatzzahlen im Fahrzeuggeschäft waren rückläufig. Die Tesla kämpft massiv. Zumindest in Europa liefern sich die Amerikaner aber (als gutes Zeichen) schon wieder ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit der BYD, heißt es.
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