Tesla liefert im ersten Quartal 2026 mehr Gewinn als erwartet. Die Börse reagiert trotzdem verschnupft. Der Grund liegt in den gewaltigen Ausgabenplänen. Elon Musk baut den Autobauer radikal zu einem KI- und Robotik-Konzern um.
Der bereinigte Gewinn je Aktie stieg auf 0,41 US-Dollar. Analysten hatten im Vorfeld nur mit 0,37 Dollar gerechnet. Der Umsatz verfehlte die Schätzungen mit 22,39 Milliarden Dollar knapp. Zunächst legte die Aktie nachbörslich zu.
Dann nannte das Management neue Zahlen zu den Investitionen. Die Ausgaben steigen in diesem Jahr um fünf Milliarden Dollar stärker als bisher geplant. Die Folge: Die Kursgewinne lösten sich sofort in Luft auf.
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Humanoide Roboter ersetzen Luxusautos
Das teure Zukunftsprogramm hat einen Namen: Optimus V3. Tesla kündigte am Donnerstag über das Netzwerk Weibo den Zeitplan für seinen humanoiden Roboter an. Die offizielle Vorstellung folgt Mitte des Jahres. Die Massenproduktion startet bereits im Sommer 2026.
Dafür räumt das Unternehmen sein Stammwerk in Fremont um. Die Produktionslinien für die Modelle S und X weichen einer neuen Roboterfabrik. Dort will Tesla künftig eine Million Einheiten pro Jahr fertigen. Parallel dazu entsteht in Texas ein zweites Werk für jährlich zehn Millionen Roboter.
Robotaxi-Netzwerk wächst rasant
Auch beim autonomen Fahren drückt Tesla aufs Tempo. Mitte April startete der erste komplett fahrerlose Robotaxi-Dienst in Dallas und Houston. Die Einstiegspreise liegen deutlich unter normalen Fahrdiensten. Bis Ende Juni will das Unternehmen in sieben US-Städten aktiv sein.
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Die Konkurrenz schläft nicht. Die Alphabet-Tochter Waymo ist in Texas bereits seit zwei Monaten ohne Sicherheitsfahrer unterwegs. Um in diesem Rennen zu bestehen, investiert Tesla massiv in eigene Infrastruktur. Dazu gehört eine drei Milliarden Dollar teure Chip-Fabrik. Die Gesamtinvestitionen klettern im laufenden Jahr auf voraussichtlich 25 Milliarden Dollar.
Das Management warnt deshalb vor einem negativen freien Cashflow. Hinzu kommt ein wachsender Berg unverkaufter Autos. Im ersten Quartal produzierte Tesla rund 50.000 Fahrzeuge mehr als ausgeliefert wurden. Dieser Überhang belastet die Margen im kommenden Quartal.
Tesla verlässt sein klassisches Kerngeschäft. Der Fokus liegt nun auf der fehlerfreien Umsetzung der Robotik- und KI-Pläne. Verzögert sich der für Sommer geplante Produktionsstart von Optimus V3, drohen empfindliche Rückschläge bei der Unternehmensbewertung.
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