Morgen öffnet Tesla die Bücher für das erste Quartal. Die Anspannung im Vorfeld ist hoch. Führungskräfte des Autobauers haben in den vergangenen Wochen Aktien im Wert von über 20 Millionen US-Dollar abgestoßen. Parallel dazu treibt Elon Musk den Umbau vom reinen Autobauer zum Energiekonzern voran.
Cybertruck wird zum Kraftwerk
Tesla hat heute eine weitreichende Partnerschaft mit dem kalifornischen Versorger PG&E verkündet. Das Ziel: Die Integration des Cybertrucks in das „Vehicle-to-Everything“-Programm. Besitzer können die Batterie ihres Pick-ups künftig als Notstromaggregat für das eigene Haus nutzen.
Ein cleverer Schachzug. Bei hoher Netzbelastung speisen die Fahrzeuge Strom in das öffentliche Netz zurück. Das stabilisiert die kalifornische Infrastruktur. Tesla positioniert sich damit tiefer im lukrativen Markt für Energiemanagement. Die Speichersparte lieferte im ersten Quartal bereits 8,8 Gigawattstunden Kapazität aus.
Fokus auf die Margen
Am Mittwochabend nach US-Börsenschluss präsentiert Tesla die vollständigen Finanzdaten. Die Auslieferungszahlen vom April dämpften die Erwartungen bereits. Der Konzern übergab rund 358.000 Fahrzeuge an Kunden. Analysten rechnen nun im Schnitt mit einem Umsatz von 21,4 Milliarden US-Dollar.
Besonderes Augenmerk liegt auf der Profitabilität. Der Markt kalkuliert mit einer Bruttomarge von etwa 17,5 Prozent. An der Börse reagieren Investoren abwartend. Die Aktie notiert aktuell bei 334,05 Euro und verbucht damit ein minimales Tagesplus. Auf Jahressicht steht allerdings ein Minus von rund elf Prozent auf der Anzeigetafel.
Führungskräfte reduzieren Bestände
Auffällig kurz vor den Zahlen agiert das Management. In den vergangenen 90 Tagen trennten sich mehrere Führungskräfte von Unternehmensanteilen. Darunter befindet sich auch Finanzchef Vaibhav Taneja. Insgesamt belaufen sich die Verkäufe auf über 20 Millionen US-Dollar.
Fundamental steht Tesla dennoch auf einem soliden Fundament. Die Schuldenquote ist mit einem Wert von 0,08 äußerst gering. Die morgige Telefonkonferenz wird nun den weiteren Takt vorgeben. Investoren erwarten konkrete Aussagen zur Skalierung der neuen V2X-Technologie und Updates zum autonomen FSD-System.
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