Der Luft- und Raumfahrtkonzern Textron hat am Mittwoch seine Zahlen für das vierte Quartal vorgelegt – und liefert ein zwiespältiges Bild. Während die Ergebnisse für das abgelaufene Jahresviertel überzeugten, sorgte die Prognose für 2026 für deutliche Kursabschläge von vier Prozent im vorbörslichen Handel.
Das bereinigte Ergebnis je Aktie kletterte auf 1,73 Dollar, verglichen mit 1,34 Dollar im Vorjahreszeitraum. Analysten hatten im Schnitt mit 1,70 Dollar gerechnet. Der Umsatz legte um beachtliche 16 Prozent auf 4,18 Milliarden Dollar zu – auch hier übertraf der Konzern die Erwartungen von 4,10 Milliarden Dollar. Unter dem Strich blieb ein Nettogewinn von 236 Millionen Dollar oder 1,33 Dollar je Aktie stehen, nach 141 Millionen Dollar im Vorjahr.
Aviation-Sparte hebt ab
Besonders die Luftfahrtsparte mit den Marken Cessna und Beechcraft zeigte sich in Bestform. Die Erlöse sprangen hier um 36 Prozent nach oben. Grund für den Schub: Verbesserungen in der Lieferkette und die Erholung der Produktion, nachdem ein Streik der IAM-Gewerkschaft im Vorjahr für Störungen gesorgt hatte. Die Nachfrage nach Ersatzteilen und Wartungsdienstleistungen erwies sich zudem als robuster Umsatztreiber.
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Bei den Auslieferungen legte Textron kräftig zu: 49 Jets verließen im vierten Quartal die Werke – ein deutlicher Anstieg gegenüber 32 Maschinen im Vorjahreszeitraum. Auch bei den Turboprop-Flugzeugen ging es aufwärts: 43 Einheiten wurden ausgeliefert, verglichen mit 38 im Jahr zuvor.
Bell profitiert von Militäraufträgen
Die Helikopter-Sparte Bell verzeichnete ein Umsatzplus von elf Prozent. Hier zahlte sich vor allem die Zusammenarbeit mit der US-Armee aus: Das MV-75-Kipprotorflugzeug-Programm sorgte für steigende Nachfrage aus dem Militärbereich und glich die schwächelnde kommerzielle Nachfrage aus.
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Prognose enttäuscht die Börse
Doch was kommt nach dem starken Schlussquartal? Für 2026 stellt Textron Erlöse von rund 15,5 Milliarden Dollar in Aussicht – praktisch im Rahmen der Analystenerwartungen von 15,46 Milliarden Dollar. Beim bereinigten Gewinn je Aktie rechnet der Konzern mit 6,40 bis 6,60 Dollar. Hier liegt die Messlatte aber deutlich höher: Die Experten hatten im Schnitt mit 6,84 Dollar kalkuliert.
Diese Diskrepanz zwischen starken aktuellen Zahlen und verhaltener Zukunftsprognose machte sich prompt beim Aktienkurs bemerkbar. Im vorbörslichen Handel sackte der Titel um 3,9 Prozent auf 90,50 Dollar ab.
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