The Platform Group baut das Segment „Optics & Hearing“ kurz vor Quartalsende weiter aus. Mit der Übernahme der Starnberger Blickpunkt GmbH sichert sich das Unternehmen einen weiteren Standort im margenstarken Premium-Sektor. Während das operative Geschäft wächst, kämpft die Aktie an der Börse mit einem deutlichen Bewertungsabschlag.
Die Akquisition erfolgt über die Tochtergesellschaft Feine Augenoptik und soll bereits im April 2026 abgeschlossen sein. Der Fokus liegt dabei auf der Vernetzung lokaler Fachgeschäfte mit der hauseigenen Online-Plattform MyGlasses. Mit dem Zukauf in Bayern ergänzt die Gruppe ihr bestehendes Portfolio um Marken wie FreudenHaus und Söhnges.
Strategie und Margen
Dieser Schritt ist Teil einer langfristigen Expansion. Allein im vergangenen Jahr erwarb das Düsseldorfer Unternehmen fünf Betriebe in diesem Bereich und steigerte die Anzahl der Standorte bundesweit auf über 30. Das Segment erweist sich als hochprofitabel: Die EBITDA-Marge liegt hier konstant zwischen 20 % und 25 %.
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Parallel zum Ausbau des Filialnetzes untermauern die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2025 den Wachstumskurs der gesamten Gruppe:
- Bruttowarenumsatz (GMV): 1,3 Milliarden Euro (+44 %)
- Konzernumsatz: 728 Millionen Euro
- Bereinigtes EBITDA: 55 Millionen Euro (+65,3 %)
- Veröffentlichung Geschäftsbericht: 22. April 2026
Kurs unter Druck
Trotz der positiven operativen Meldungen zeigt sich der Kapitalmarkt zuletzt skeptisch. Die Aktie schloss am Montag bei 2,87 Euro und notiert damit nur noch hauchdünn über dem 52-Wochen-Tief von 2,81 Euro. Auf Sicht von 30 Tagen verzeichnet das Papier einen Rückgang von rund 22 %.
Der vollständige Geschäftsbericht Ende April wird detaillierte Aufschlüsse darüber liefern, wie effektiv die jüngsten Zukäufe zur Profitabilität beitragen. Anleger erhalten dann tiefere Einblicke in die Skalierung des Partnernetzwerks, das zuletzt auf über 16.600 Partner angewachsen ist.
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