Die unabhängige Werbeplattform The Trade Desk steht derzeit von mehreren Seiten unter Beschuss. Neben dem unerwarteten Abgang des Finanzchefs sorgt nun die Gebührenprüfung durch einen Großkunden für Verunsicherung am Markt. Um das Vertrauen der Anleger zurückzugewinnen, greift das Management zu handfesten Maßnahmen.
Großkunde prüft Gebühren
Die aktuelle Schwächephase wird maßgeblich durch Nachrichten über Omnicom angetrieben. Der wichtige Großkunde hat eine externe Prüfung der von The Trade Desk berechneten Gebühren in Auftrag gegeben. Diese Entwicklung folgt auf den überraschenden Rücktritt des ehemaligen Finanzchefs Alexander Kayyal. Erschwerend kommt hinzu, dass große institutionelle Investoren wie Riverbridge Partners und CMH Wealth Management ihre Positionen im Schlussquartal 2025 im zweistelligen Prozentbereich reduziert haben. Die Summe dieser Ereignisse drückte den Kurs am Freitag auf ein neues 52-Wochen-Tief bei 18,48 Euro.
Aktienrückkauf und Analysten-Optimismus
Als Reaktion auf den anhaltenden Druck hat der Verwaltungsrat ein Aktienrückkaufprogramm im Volumen von 350 Millionen US-Dollar genehmigt. Dies entspricht etwa 2,9 Prozent der ausstehenden Papiere. Zusätzlich verstärkt das Unternehmen seine finanzielle Aufsicht: Seit Freitag sitzt Drew Vollero, aktueller Finanzchef von Reddit, im Verwaltungsrat.
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Trotz des jüngsten Kursrutschs von über 65 Prozent auf Jahressicht halten mehrere Analysten an ihrer positiven Einschätzung fest:
- Needham: „Buy“ mit Kursziel 32 US-Dollar
- Benchmark: „Buy“ mit Kursziel 40 US-Dollar
- Evercore ISI: „Outperform“ mit leicht gesenktem Ziel von 32 US-Dollar
Operativ zeigte sich das Unternehmen zuletzt robust. Im vierten Quartal 2025 stieg der Umsatz im Jahresvergleich um 14,3 Prozent auf rund 847 Millionen US-Dollar, womit die Markterwartungen beim Gewinn pro Aktie erfüllt wurden. Für das erste Quartal 2026 stellt das Management ein Umsatzwachstum von etwa 10 Prozent in Aussicht. Die nächsten konkreten Einblicke in die finanzielle Entwicklung liefert The Trade Desk am 7. Mai 2026 mit der Vorlage der Quartalsergebnisse.
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