Starke Nachfrage im Werbemarkt, schwache Kurse an der Börse. Bei The Trade Desk klaffen operative Realität und Marktstimmung derzeit weit auseinander. Während Konkurrenten wie Reddit massive Zuwächse bei den Anzeigenerlösen verzeichnen, hat sich der Aktienkurs des Ad-Tech-Spezialisten in den vergangenen sechs Monaten halbiert. Am 7. Mai muss das Management nun liefern.
Prognosen im Fokus
Für das Auftaktquartal 2026 hat das Unternehmen die Messlatte selbst auf mindestens 678 Millionen US-Dollar Umsatz gelegt. Das entspricht einem zweistelligen prozentualen Wachstum gegenüber dem Vorjahr. Beim bereinigten operativen Ergebnis peilt der Vorstand rund 195 Millionen US-Dollar an.
Analysten gehen im Schnitt von einem Gewinn je Aktie in Höhe von 32 US-Cent aus. Die Umsatzschätzungen decken sich weitgehend mit der Unternehmensprognose. Branchenweit treiben aktuell vor allem die Integration von Künstlicher Intelligenz und der automatisierte Media-Einkauf den Wandel voran. The Trade Desk muss beweisen, wie stark die eigene Plattform von diesen Trends profitiert.
Günstige Bewertung oder Warnsignal?
An der Börse wird das Papier nach dem jüngsten Absturz historisch günstig gehandelt. Das erwartete Kurs-Gewinn-Verhältnis liegt aktuell bei knapp elf. Der breite Branchendurchschnitt fällt mit einem Wert von über 30 fast dreimal so hoch aus.
Trotz der niedrigen Bewertung bleiben Experten skeptisch. Das Analysehaus Zacks stuft die Aktie derzeit mit einem Verkaufsvotum ein. Das Marktumfeld liefert derweil gemischte Signale. Die Nachfrage nach zielgerichteter digitaler Werbung bleibt hoch, parallel dazu verschärft sich der Wettbewerb unter den Demand-Side-Plattformen.
Am kommenden Dienstag nach US-Börsenschluss präsentiert das Management die Zahlen für das abgelaufene Quartal. Fällt das Wachstum schwächer aus als die anvisierten zehn Prozent, dürfte der Druck auf die ohnehin angeschlagene Aktie weiter zunehmen. Übertrifft der Konzern hingegen die Erwartungen, bietet die niedrige Bewertung erheblichen Spielraum nach oben.
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