Der Aufsichtsrat des Essener Industriekonzerns hat am 29. Januar 2026 zwei wichtige Personalentscheidungen getroffen. Die Verträge der Vorstandsmitglieder Ilse Henne und Volkmar Dinstuhl wurden vorzeitig um fünf Jahre verlängert – bis zum 31. Dezember 2031.
Beide Manager sind erst seit Januar 2024 im Vorstand tätig. Henne verantwortet das Segment Materials Services sowie die Konzernfunktionen Sustainability, Cyber Defence Center und IT Strategy & Governance. Dinstuhl zeichnet für die Segmente Automotive Technology und Marine Systems sowie für Mergers & Acquisitions und Beteiligungen verantwortlich.
Goldman Sachs ändert Position deutlich
Parallel zu den Personalentscheidungen wurde am 26. Januar 2026 eine bedeutende Verschiebung bei den Stimmrechten publik. Goldman Sachs hat seine Position am Unternehmen umgeschichtet. Der Anteil direkter Stimmrechte sank von 3,52% auf 1,86%. Gleichzeitig stieg der Anteil über Finanzinstrumente von 1,70% auf 4,83%.
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Die Gesamtposition der US-Investmentbank kletterte damit von 5,21% auf 6,69%. Die Instrumente umfassen unter anderem 22,6 Millionen Aktien aus Rückrufrechten, 2,1 Millionen aus Call-Optionen und diverse Swaps sowie Warrants mit Laufzeiten bis 2036.
Was bedeutet das für die Aktie?
Die langfristige Bindung zweier Vorstandsmitglieder signalisiert Kontinuität in der Unternehmensführung. Besonders in Zeiten des Konzernumbaus kann personelle Stabilität in Schlüsselpositionen Vertrauen schaffen.
Die Goldman-Sachs-Meldung zeigt eine strategische Neuausrichtung: Weniger direkte Beteiligung, mehr derivative Instrumente. Das deutet auf eine aktivere Handelsstrategie hin, bei der die Bank sich Flexibilität bewahrt. Mit 6,69% bleibt Goldman Sachs ein bedeutender Akteur im Aktionärskreis – die Art der Positionierung hat sich jedoch fundamental gewandelt.
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