Die Aktie von ThyssenKrupp ist gestern abgestürzt. Am Ende stand ein Minus von gleich -7,7 %. Fürchterlich, meint man, denn die Notierungen waren am Tag zuvor um rund 5 % geklettert. Ja, was denn nun, so die unweigerliche Frage. Die Aktie notierte bei 10,89 Euro. Ein kleines Alarmzeichen, zumal Jefferies nun das Kursziel auf 12,50 Euro angehoben hat. Heute nun die Erleichterung: Die Aktie kommt auf ein kleineres Plus von 2,6 %. Immerhin.
In den vergangenen Wochen war die Aktie sehr stark gestiegen. Die Gründe waren klar: Der Anstieg fällt besonders ins Gewicht, da das Papier im Herbst des Vorjahres stark nachgegeben hatte. Damals belastete die teilweise Verselbstständigung der Marinesparte TKMS den Kurs spürbar, da rund 50 % dieser Einheit aus dem Konzern herausgelöst wurden.
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Der jüngste Anstieg (nicht der nun unmittelbare Verkauf) lässt sich weniger durch unternehmensinterne Einzelmeldungen erklären als durch das Umfeld der Stahlbranche. Die Preise für Metalle zogen an und sorgten branchenweit für Kursgewinne. Parallel dazu kamen Signale aus China hinzu. Dort sanken die Stahl Lagerbestände auf den niedrigsten Stand seit neun Jahren. Diese Entwicklung gilt als Hinweis auf eine angespannte Angebotslage und beeinflusst die Preisbildung am Weltmarkt.
ThyssenKrupp: Die Branche profitierte – gab es nun Gewinnmitnahmen?
Für ThyssenKrupp ergibt sich daraus ein günstiges Branchenumfeld. Der Konzern profitiert unmittelbar von höheren Stahlpreisen, da ein erheblicher Teil der Wertschöpfung im Stahlgeschäft liegt. Auch andere Unternehmen aus diesem Segment reagierten positiv. So verzeichnete unter anderem Salzgitter ebenfalls Kursgewinne, was die Breite der Bewegung unterstreicht.
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Bemerkenswert ist zudem der Stimmungswandel rund um ThyssenKrupp. Noch vor wenigen Wochen notierte die Aktie im Bereich von 9 Euro. Damals dominierten eher zurückhaltende Einschätzungen. Der schnelle Anstieg zeigt, dass sich die Wahrnehmung des Konzerns spürbar verändert hat. Der Markt bewertet die aktuelle Lage deutlich besser als noch zu Beginn des Jahres.
Zusätzliche Aufmerksamkeit richtet sich nun auf den 12. Februar. An diesem Tag veröffentlicht ThyssenKrupp die Zahlen für das erste Quartal. Vielleicht hatten die Börsen jetzt im immer noch laufenden Aufwärtstrend Angst?
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