Thyssenkrupp hat für den 8. Dezember die Veröffentlichung des Geschäftsberichts 2025/2026 angekündigt. Das Geschäftsjahr umfasst den Zeitraum von Oktober bis September. Am selben Tag ist nach Unternehmensangaben auch die jährliche Pressekonferenz vorgesehen.

Stahlumbau mit verändertem Zeitplan

Zum Stand des Konzernumbaus gehören Änderungen beim Dekarbonisierungsprojekt tkH2Steel. Thyssenkrupp Steel erhielt dafür einen bestandskräftigen Änderungsbescheid zur Förderung. Nach Angaben des Unternehmens schaffen die angepassten Förderauflagen eine Grundlage für die weitere Umsetzung des Projekts und eine neue Wasserstoffausschreibung.

Für die Duisburger Direktreduktionsanlage plant Thyssenkrupp Steel Europe Medienberichten zufolge die Inbetriebnahme für 2029 statt ursprünglich 2027. Das Unternehmen begründete die Verschiebung mit Anpassungen in der Engineeringphase. Eine zusätzliche Belastung der Projektkosten durch die Verzögerung sei dem Bericht zufolge nicht zu erwarten. Die Aussage zu den Kosten bleibt damit eine Erwartung und keine abschließende Abrechnung des Vorhabens.

Auch außerhalb des Stahlgeschäfts hat sich die Konzernstruktur verändert: Vor rund zwei Wochen startete der Werkstoffhändler tk accelis laut Konzernmitteilung in die Eigenständigkeit. Thyssenkrupp führte das Unternehmen an die Börse.

Eine Beteiligungsmitteilung von Goldman Sachs weist eine Gesamtposition aus Stimmrechten und zurechenbaren Instrumenten aus. Die gemeldete Gesamtposition besteht überwiegend aus Instrumenten und ist nicht mit einer entsprechend hohen direkten Aktienbeteiligung gleichzusetzen. Die Pflichtmitteilung unterscheidet ausdrücklich zwischen diesen beiden Bestandteilen. Eine Aussage zur strategischen Absicht von Goldman Sachs enthält sie nicht.