ThyssenKrupp hat am Dienstag eine kleinen weiteren Abschlag in Höfe 0,78 % hinnehmen müssen. Damit ist die Aktie derzeit nur noch 9,52 Euro wert. Schlimm ist der Kursverlust indes nicht. Der Titel ist ohnehin in einem starken Aufwärtstrend. Jetzt wird es wichtig sein zu erkennen, warum die Aktie nicht ganz über die Marke von zehn Euro hinaus kam, ohne wieder zurück zu rutschen.
Ein erster Punkt ist der Umstand, dass die Börsen vergleichsweise verunsichert sind. Denn Salzgitter als einer der Konkurrenten hat am Tag zuvor Meldungen zu den jüngsten Zahlen gemacht. Der Umsatz ging deutlich zurück, wie es heißt. Das Unternehmen selbst schrieb rote Zahlen. Sinkende Stahlpreise wurden dafür verantwortlich gemacht, was dafür wiederum spricht, dass auch die ThyssenKrupp damit unter Druck geraten wird. Die reine Wahrheit dazu wird erst am 15. Mai veröffentlicht. Dann wird auch die ThyssenKrupp ihre Quartalszahlen für das zweite Quartal des laufenden Geschäftsjahres publizieren. Dennoch bleibt der Optimismus groß.
ThyssenKrupp im klaren Aufwärtstrend
ThyssenKrupp hat wohl vor allem deshalb in den vergangenen Wochen und Monaten gepunktet, weil das Unternehmen auch über die eigene Tochter TKMS im Rüstunggeschäft dabei ist. Es wird immer mehr Rüstungs-Aufträge geben, so die Meinung von Beobachtern. Denn: U-Boote und Fregatten, wie von TKMS gebaut, dürften im laufenden Rüstungswettlauf der Staaten eine große Rolle spielen. Die TKMS kommt ohnehin im zweiten Halbjahr an die Börse. ThyssenKrupp wird dort 51 % der Anteile mindestens behalten und von den Bewertungen wahrscheinlich sogar profitieren.
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ThyssenKrupp ist damit ohnehin einer der großen Profiteure der Rüstungsideen in der EU und in Deutschland. Insofern ist der Aufwärtstrend, den die technischen Analysten derzeit ohne Zweifel unterschreiben würden, immer noch ausgesprochen stark. Tatsächlich ist der Vorsprung auf einen Trendwechsel mit einem Wert von circa 90 % so massiv, dass hier keine Sorgen angezeigt sind.
Das Papier bleibt also vor den Quartalszahlen in einem sehr starken Aufwärtstrend. Kleine Gewinn-Mitnahmen, wie sie jetzt aus der Enttäuschung heraus bezogen auf Salzgitter entstanden sind, sind nicht ganz so dramatisch.
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