Goldman Sachs hat gestern für Thyssenkrupp eine niedrigere Gesamtposition gemeldet: Sie sank von 5,08 % auf 4,25 %. Die Pflichtmitteilung umfasst sowohl Stimmrechte aus Aktien als auch Positionen über Instrumente. Die Thyssenkrupp-Aktie steigt heute um 2,4%.
Aktienrechte steigen, Instrumente gehen zurück
Auf Stimmrechte aus Aktien entfallen nach der Mitteilung von Goldman Sachs 1,01 %. Weitere 3,24 % werden über Instrumente gehalten. Beide Bestandteile haben sich gegenüber der Meldung vom Montag in unterschiedliche Richtungen verändert.
Damals hatte Goldman Sachs einen Aktienanteil an den Stimmrechten von 0,88 % ausgewiesen. Der über Instrumente gemeldete Anteil lag bei 4,21 %. Während die direkt aus Aktien stammenden Stimmrechte damit zulegten, ging die Instrumentenposition zurück.
Die niedrigere Gesamtposition betrifft folglich nicht beide Bestandteile gleichermaßen. In der Mitteilung vom Montag hatte Goldman Sachs noch einen Anstieg der Gesamtposition gegenüber dem dort genannten vorherigen Stand von 4,30 % angezeigt.
Auch Morgan Stanley meldete eine veränderte Position bei Thyssenkrupp. Das Haus bezifferte seine Gesamtstimmrechte auf 7,96 %, nach zuvor 7,46 %. Anders als bei der jüngsten Mitteilung von Goldman Sachs weist diese Meldung somit eine höhere Gesamtposition aus.
Geschäftsbericht folgt im Dezember
Der nächste angekündigte Berichtstermin von Thyssenkrupp ist der 8. Dezember. Dann will das Unternehmen seinen Geschäftsbericht für das Geschäftsjahr 2025/2026 veröffentlichen.
Thyssenkrupp kündigte die Veröffentlichung am 29. Oktober an. Für den Berichtstag stehen außerdem die Jahres-Pressekonferenz sowie eine Analysten- und Investorenkonferenz im Unternehmenskalender.
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