Goldman Sachs hat am Donnerstag eine gesunkene Gesamtposition an Thyssenkrupp gemeldet. Die Pflichtmitteilung weist sowohl Stimmrechte aus Aktien als auch Positionen über Instrumente aus.

Auf Stimmrechte aus Aktien entfielen dabei 1,01 %, auf Instrumente weitere 3,24 %. Die gemeldete Gesamtposition ist damit nicht mit einer ausschließlich aus Aktien bestehenden Beteiligung gleichzusetzen.

LBBW senkt Kursziel, bestätigt Kaufempfehlung

Die LBBW senkte am Mittwoch ihr Kursziel für Thyssenkrupp von 19 auf 18 Euro. Ihre Kaufempfehlung bestätigte sie gleichzeitig. Das Analysehaus reduzierte damit den Zielwert, änderte aber nicht die Einstufung der Aktie.

Warnstreiks und neue Wasserstoff-Ausschreibung

Im laufenden Tarifkonflikt der Metall- und Elektroindustrie beteiligten sich Beschäftigte von Thyssenkrupp Steel Europe in Chemnitz am Freitag an einem vierstündigen Warnstreik der IG Metall.

Bereits am 1. November hatten Beschäftigte der Nachtschicht bei Thyssenkrupp Rasselstein in Andernach nach Ablauf der Friedenspflicht befristet die Arbeit niedergelegt. Mit dieser Aktion startete die IG Metall ihre Warnstreiks in der Metall- und Elektroindustrie.

Beim Dekarbonisierungsprojekt tkH2Steel wurde am 30. Oktober der Änderungsbescheid für die Förderbedingungen bestandskräftig. Thyssenkrupp Steel bereitet eine neue Ausschreibung für die langfristige Wasserstoffversorgung vor. Die Vorbereitung betrifft damit einen weiteren Schritt in der Versorgung des Projekts; eine abgeschlossene Ausschreibung wurde nicht gemeldet.

Für den 8. Dezember hat Thyssenkrupp die Veröffentlichung des Geschäftsberichts für das Geschäftsjahr 2025/2026 angekündigt. Am selben Tag sind auch die Jahreskonferenz sowie die Analysten- und Investorenkonferenz vorgesehen.