Mit einem Kurs von rund 9,70 Euro liegt ThyssenKrupp nach einem Anstieg von teils mehr als 3 % am heutigen Mittwoch wieder vorne. Noch gestern war es massiv nach unten gegangen. Es kam zu einem Minus im Umfang von -6,3 %, der die Aktie zuvor auf 9,43 Euro gedrückt hatte. Es sah schon nach einem allgemeinen Absturz aus.
Der Rückgang führte dazu, dass die Notierung unter die Marke von 10 Euro fiel. Diese Schwelle spielt für viele technische Beobachter eine wichtige Rolle. Es hätte hier durchaus zur Alarmstimmung kommen können. Die blieb indes aus. Die Notierungen zeigen sich fest und könnten schnell wieder über die runde Marke klettern.
ThyssenKrupp: Die Charttechniker werden hier zufrieden sein
Damit ist zumindest die Trendanalyse nach der Bauart der Chartanalysten wieder einer Meinung, so der Eindruck. Die Notierungen könnten demnach bei einem Gewinn auf über 10 Euro ggf. sogar wieder durchstarten.
Es bleiben allerdings noch die Belastungen, die gestern zu einem echten Abschlag geführt haben. Denn der Iran-Krieg bildet gleichzeitig den Hintergrund für eine allgemein schwächere Stimmung an den Börsen. Besonders diskutiert werden mögliche Energiepreisanstiege.
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Stahlunternehmen reagieren sensibel auf Veränderungen bei Energiekosten. Auch mögliche Einschränkungen im internationalen Handel werden von Marktteilnehmern beobachtet, hier spielt die Straße von Hormuz die Hauptrolle.
Innerhalb des Unternehmens selbst gab es zuletzt nur wenige neue Meldungen. Eine Information aus dem Maschinenbau deutete darauf hin, dass dieser Bereich schwächer in das Jahr gestartet ist.
Langfristig betrachtet zeigt der Kurs dennoch eine Aufwärtsbewegung. Innerhalb der vergangenen zwölf Monate lag der Anstieg vor der jüngsten Korrektur bei rund 20 %. Die Aktie ist also auch danach weiterhin im Aufwärtstrend.
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