Die Thyssenkrupp-Aktie knüpft nahtlos an ihre spektakuläre Performance von 2025 an. Zum Jahresauftakt 2026 legte der Titel um gut 4 Prozent auf 9,67 Euro zu und nähert sich damit wieder dem oberen Ende der seit Oktober bestehenden Handelsspanne. Was treibt die Stahlaktie weiter an?
Mit einem Kursanstieg um fast 215 Prozent sicherte sich Thyssenkrupp 2025 die Spitzenposition im MDAX. Eine beeindruckende Rally, die gleich mehrere Faktoren befeuerten: die Hoffnung auf eine wirtschaftliche Belebung in Deutschland, mögliche neue EU-Schutzmaßnahmen gegen Billigimporte aus China und der Rüstungsboom.
Marineschiffbau als Kurstreiber
Besonders der im Oktober vollzogene Spin-off des Marineschiffbauers TKMS thyssenkrupp Marine Systems sorgte für zusätzlichen Rückenwind. Die Abspaltung kam zur richtigen Zeit: Das Verteidigungsgeschäft profitiert massiv vom anhaltenden Rüstungsboom, was sich direkt in der Bewertung niederschlägt.
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Die positive Grundstimmung erfasst die gesamte europäische Stahlbranche. Auch ArcelorMittal verzeichnete an der Euronext einen Kursanstieg um rund ein Prozent. Investoren setzen darauf, dass die EU-Kommission die europäische Stahlwirtschaft stärker vor staatlich subventioniertem China-Stahl schützen wird.
Branchenkollege Salzgitter übertrifft noch
Während Thyssenkrupp stark zulegt, schießt Branchenkollege Salzgitter regelrecht durch die Decke. Ein Anstieg um fast 8 Prozent auf 43,28 Euro katapultierte die Aktie auf ein Mehrjahreshoch seit April 2022. Der Stahlkocher profitiert zusätzlich von der Zertifizierung als Panzerstahl-Hersteller und der fast 30-prozentigen Beteiligung am Kupferkonzern Aurubis, dessen Aktie zum Jahresstart ein neues Rekordhoch bei 125,40 Euro markierte.
Bleibt die Frage: Kann Thyssenkrupp die Dynamik beibehalten? Die technischen Analysemodelle prognostizieren eine Fortsetzung der Aufwärtsbewegung. Entscheidend wird sein, ob sich die Konjunkturhoffnungen tatsächlich materialisieren und die EU mit konkreten Schutzmaßnahmen nachzieht.
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