ThyssenKrupp-Aktie: Was hier los ist!

ThyssenKrupp verzeichnete im letzten Quartal einen Nettoverlust, treibt jedoch den Konzernumbau mit Marineaufträgen und der Prüfung von Optionsmöglichkeiten für Materials Services voran.

Thyssenkrupp Aktie - Beitragsbild
Kurz & knapp:
  • Nettoverlust von 334 Millionen Euro im Berichtszeitraum
  • Marinesparte TKMS mit Milliarden-Auftragsbestand
  • Prüfung von Börsengang für Materials Services
  • Analysten sehen weiteres Kurspotenzial

Aktuell hat die Aktie von ThyssenKrupp einen vergleichsweise bescheidenen Lauf gehabt. Die Notierungen sind bei 10,48 Euro in das Wochenende gegangen und haben dabei einen Verlust von zuletzt -0,85 % hinnehmen müssen. Das entspricht noch immer einem Aufwärtstrend, aber es wächst die Tendenz zur Schwäche. Die Duisburger haben dennoch aktuell in den vergangenen Monaten unter dem Strich noch überzeugt. Jetzt gilt es nur, diesen Umstand auch noch fortzusetzen.

ThyssenKrupp: Die Voraussetzungen aber haben sich verbessert

401 Millionen Euro Restrukturierungskosten bei Steel Europe, 334 Millionen Euro Nettoverlust, 7,2 Milliarden Euro Umsatz. Diese drei Zahlen beschreiben das Spannungsfeld, in dem sich Thyssenkrupp nach den Geschäftszahlen aktuell allerdings auch bewegt. Anders gesagt: Das Unternehmen muss praktisch noch profitabel werden.

Der Konzern treibt den Umbau mit mehreren Projekten parallel voran. Die Marinesparte TKMS, an der Thyssenkrupp 51 % hält, meldet einen Auftragsbestand von bis zu 22 Milliarden US Dollar. Für 2026 erwartet TKMS ein Umsatzwachstum zwischen 2 % und 5 %. Ein unverbindliches Angebot für German Naval Yards Kiel liegt vor. Der adressierbare Markt wird mit über 70 Milliarden US Dollar beziffert. Hier liegt also ein Schlüssel für die Zukunft. Dazu kommt:

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Auch Materials Services rückt in den Fokus. Die Sparte setzte zuletzt 11,4 Milliarden Euro um und beschäftigt mehr als 15.000 Mitarbeiter. Für Herbst 2026 prüft das Management Optionen wie Börsengang, Spin off oder Verkauf. Marktbeobachter nennen eine Bewertung von rund 2 Milliarden Euro.

Deshalb sind die Aussichten am Ende für die kommenden Wochen nicht die schlechtesten, meinen Analysten noch immer. Wichtig ist, dass ausgehend von Unterstützungen bei 10 Euro wieder Tempo in die Entwicklung kommt. Die Kursziele lägen dann über den aktuellen Hürden, die Aktie habe Potenzial.

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Mirko Hennecke ist ein aufstrebender Wirtschaftsjournalist, der mit 25 Jahren bereits eine beeindruckende Karriere vorweist. Seine Arbeit zeichnet sich durch fundierte Analysen, klare Sprache und ein tiefes Verständnis globaler wirtschaftlicher Zusammenhänge aus.
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Seine journalistische Laufbahn begann in einer renommierten deutschen Wirtschaftsredaktion, wo er durch analytisches Denken und prägnante Berichterstattung schnell Aufmerksamkeit erregte. Stationen in London und Zürich vertieften sein Verständnis für die europäische Finanzwelt und globale Marktmechanismen. Heute arbeitet Mirko als unabhängiger Journalist und veröffentlicht regelmäßig in führenden Wirtschafts- und Fachmedien im deutschsprachigen Raum, darunter angesehene Publikationen.

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