Tilray Brands hat gestern seine Prognose für das bereinigte EBITDA im Geschäftsjahr 2027 bestätigt. Das Unternehmen erwartet weiterhin 68 Millionen $ bis 75 Millionen $ und kündigte zugleich eine weitere Phase der Transformation seines US-Getränkegeschäfts an.

Einsparungen als nächstes Ziel

Mit den angekündigten Maßnahmen strebt Tilray nach eigenen Angaben jährliche Kosteneinsparungen von ungefähr 20 Millionen $ an. Diese sollen bis zum Ende des Geschäftsjahres 2028 erreicht werden. Es handelt sich damit um ein Einsparziel für den Umbau, nicht um bereits erzielte Kostensenkungen.

Die bestätigte Ergebnisprognose bezieht sich auf das bereinigte EBITDA des gesamten Unternehmens. Der angekündigte Transformationsschritt betrifft dagegen das Getränkegeschäft in den USA.

Im ersten Quartal des Geschäftsjahres 2027 hatte Tilray einen Umsatz von 257,15 Millionen $ gemeldet. Die Aktie fiel gestern um 1,9%; damit ging die Ankündigung weiterer Einsparungen nicht mit einem Kursgewinn einher.

Tochtermarken mit neuen Angeboten

Neben dem Umbau meldete Tilray gestern eine Produktveröffentlichung seiner Tochter Breckenridge Distillery mit University of Denver Athletics. Beide Partner brachten einen limitierten Whiskey heraus, der Denvers NCAA-Meisterschaft im Männer-Eishockey 2026 würdigt. Von jeder verkauften Flasche sollen 100 $ den Stipendien für das Männer-Eishockeyteam zugutekommen.

Am 22. Oktober kündigte die Tilray-Tochter Blue Point Brewing Co. die Rückkehr ihres jährlichen Cask Ales Festival in Patchogue an. Dort sollen mehr als 100 in begrenzter Auflage gebraute Biere angeboten werden.

Bereits am 21. Oktober stellten die zu Tilray gehörende BrewDog und der West Ham United Football Club Boleyn Brew vor. Das von Fans mitgestaltete Bier ist als Angebot für Spieltage konzipiert.