Citigroup hat TKMS von „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft — und der Markt reagierte prompt. Analyst Charles Armitage begründete das Upgrade schlicht mit dem jüngsten Kursrückgang: Die Korrektur habe genügend Potenzial freigelegt, um wieder einzusteigen. Das Kursziel bleibt bei 100 Euro.
Die Aktie legte daraufhin rund 12 Prozent zu und gehörte damit zu den auffälligsten Bewegungen im MDAX. Armitage sprach in derselben Sektoranalyse auch Kaufempfehlungen für Babcock und Leonardo aus — ein Signal, dass er den gesamten europäischen Rüstungssektor nach der Korrektur für fundamental attraktiv hält.
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Rekordauftragsbestand als Rückenwind
Das Upgrade trifft auf ein operativ starkes Unternehmen. Im Geschäftsjahr 2024/25 wuchs der Umsatz um 9,3 Prozent auf 2,2 Milliarden Euro, das bereinigte EBIT legte um 53 Prozent auf 131 Millionen Euro zu. Der Auftragsbestand erreichte zuletzt einen Rekordwert von über 20 Milliarden Euro — nach einem Folgeauftrag aus Norwegen überschritt er diese Schwelle. Für das laufende Jahr erwartet TKMS ein bereinigtes EBIT zwischen 100 und 150 Millionen Euro bei einer Marge von mehr als 6 Prozent.
Parallel dazu baut das Unternehmen sein Servicegeschäft aus. Am Rande einer Reise von Verteidigungsminister Boris Pistorius unterzeichnete TKMS eine Absichtserklärung mit dem singapurischen Partner ST Engineering. Geplant ist ein Wartungs- und Servicezentrum im Pazifik — für Überholungen, Instandsetzungen und Modernisierungen, perspektivisch auch für die Deutsche Marine. Singapur hat sechs U-Boote der Invincible-Klasse bestellt, drei davon sind bereits ausgeliefert.
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Kanada-Entscheidung rückt näher
Wiederkehrende Serviceeinnahmen sind für TKMS strategisch wertvoll, weil sie das klassische Rüstungsgeschäft mit seinen langen Entscheidungszyklen stabilisieren. Und solche Zyklen können erheblich sein: Zwischen Mai und Juni entscheidet die kanadische Regierung über zwölf konventionelle U-Boote — Auftragsvolumen bis zu 37 Milliarden Euro. TKMS steht im direkten Duell mit Hanwha Ocean und bewirbt sich mit der 212CD-Klasse, die speziell für arktische Einsätze konzipiert ist.
Die Quartalszahlen am 11. Mai 2026 fallen damit unmittelbar in das Zeitfenster vor der Kanada-Entscheidung — ein Termin, den Anleger im Blick behalten dürften.
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