Der Marineschiffbauer TKMS schraubt seine Umsatzerwartungen nach oben. Heute gab der MDAX-Neuling bekannt, dass der Erlös im laufenden Geschäftsjahr 2025/26 nun um 2 bis 5 Prozent steigen soll – statt der bisher angepeilten minus 1 bis plus 2 Prozent. Der Auftragsbestand erreicht mit 18,7 Milliarden Euro einen neuen Höchststand.
Die überarbeitete Prognose kommt zu einem Zeitpunkt, an dem die geopolitischen Spannungen weltweit die Nachfrage nach Kriegsschiffen und U-Booten befeuern. TKMS profitiert von diesem Rüstungsboom – auch wenn die aktuellen Quartalszahlen auf den ersten Blick wenig spektakulär ausfallen.
Quartalszahlen mit Licht und Schatten
Im ersten Geschäftsquartal bis Ende Dezember ging der Umsatz um 1 Prozent auf 545 Millionen Euro zurück. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern stagnierte bei 26 Millionen Euro, die Marge legte minimal von 4,7 auf 4,8 Prozent zu. Der Gewinn brach um 85 Prozent auf 4 Millionen Euro ein – hauptsächlich wegen höherer Steuern und eines schwächeren Finanzergebnisses.
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Besonders auffällig: Der Auftragseingang sackte um 83 Prozent auf 904 Millionen Euro ab. Allerdings war das Vorjahresquartal von Rekordaufträgen geprägt, unter anderem bei U-Booten. Die aktuelle Entwicklung fällt damit weniger dramatisch aus als die Zahl zunächst vermuten lässt.
Investitionen bleiben auf Kurs
An den Jahreszielen hält TKMS fest. Das bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern soll weiterhin zwischen 100 und 150 Millionen Euro liegen, die entsprechende Marge wird über 6 Prozent erwartet. Zudem plant der Konzern unvermindert rund 200 Millionen Euro in Investitionen zu stecken.
Die Aktie reagierte heute verhalten auf die Nachrichten und verlor im XETRA-Handel zeitweise 0,37 Prozent auf 94,40 Euro. Offenbar hatten Anleger auf noch ambitioniertere Prognoseanpassungen gehofft. Der prall gefüllte Auftragsbestand von 18,7 Milliarden Euro dürfte jedoch für solide Planungssicherheit in den kommenden Jahren sorgen.
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