Die Aktie des Marineschiffbauers TKMS kennt derzeit nur eine Richtung: nach oben. Am Donnerstag schoss das Papier um 6,30 Prozent in die Höhe und schloss bei 81,80 Euro auf Xetra. Zeitweise führte der Titel sogar die Gewinnerliste im MDAX an – ein beachtlicher Erfolg für den erst im Oktober an die Börse gegangenen Index-Neuling.
Doch was treibt die Aktie so massiv an?
Dreifacher Schub für den Kurs
Gleich mehrere Faktoren spielen TKMS derzeit in die Karten. Zum einen profitiert der zum thyssenkrupp-Konzern gehörende Marineschiffbauer von der generell positiven Stimmung in der Rüstungsbranche. Die angespannte geopolitische Lage und die jüngsten Äußerungen von US-Präsident Donald Trump zum amerikanischen Militärbudget befeuern die Fantasie der Anleger.
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Zum anderen sorgt ein konkretes Übernahmevorhaben für Aufwind: TKMS hat ein nicht bindendes Angebot für die Kieler Werft German Naval Yards (GNYK) abgegeben. Ein Unternehmenssprecher bestätigte am Donnerstag gegenüber der Nachrichtenagentur dpa-AFX, dass die Gespräche zwischen beiden Unternehmen ergebnisoffen weitergeführt werden. Finanzielle Details wurden nicht genannt. GNYK ist spezialisiert auf Planung und Bau großer Marineschiffe wie Fregatten, Korvetten und Offshore Patrol Vessels und gehört zur europäischen Schiffbaugruppe CMN Naval.
Indien-Projekt als Milliarden-Chance
Der dritte und möglicherweise stärkste Kurstreiber kommt aus Asien: Laut einem Bloomberg-Bericht arbeiten Deutschland und Indien an einem U-Boot-Bauprojekt mit einem Volumen von mindestens acht Milliarden Dollar. Ein solcher Auftrag würde die Auftragsbücher von TKMS für Jahre füllen und die Wachstumsperspektiven des Unternehmens deutlich verbessern.
Die Kombination aus strategischer Expansion durch mögliche Übernahmen und lukrativen Großaufträgen im internationalen Geschäft macht TKMS für Investoren derzeit besonders interessant. Die Aktie hat seit dem Börsengang im Oktober einen beeindruckenden Lauf hingelegt – und ein Ende der Dynamik ist vorerst nicht in Sicht.
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