TKMS liefert – und stellt gleichzeitig die Weichen für den nächsten Schritt. Mit der Übergabe eines neuen Systems an die Bundeswehr und einem konkreten Vorstoß in Richtung Werft-Konsolidierung bekommt die Story gleich zwei Treiber. Wie passt das zusammen, und was folgt als Nächstes?
„BlueWhale“: Deutschland startet als Erstnutzer
Gestern hat die Deutsche Marine das erste unbemannte Unterwasserfahrzeug (UUV) des Typs „BlueWhale“ übernommen. Das 10,90 Meter lange System ist für Aufklärung sowie U‑Boot‑Jagd ausgelegt und entstand in Kooperation von TKMS mit Israel Aerospace Industries (IAI).
Deutschland ist dabei das erste Nutzerland. Marineinspekteur Kaack ordnete die Übergabe als Startpunkt für den „Aufbau einer hybriden Flotte“ ein. Für TKMS ist das nicht nur eine operative Systemübergabe, sondern auch ein sichtbares Signal technologischer Umsetzungsfähigkeit – besonders wichtig, seit die Gesellschaft 2025 als eigenständiges, börsennotiertes Unternehmen aufgestellt wurde.
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Konsolidierung: Angebot für German Naval Yards
Parallel drückt das Management beim Thema Struktur im norddeutschen Schiffbau aufs Tempo. CEO Oliver Burkhard wirbt für industrielle Bündelung und Standardisierung im europäischen Marineschiffbau. Konkret hat TKMS ein unverbindliches Übernahmeangebot für die Werft German Naval Yards Kiel (GNYK) vorgelegt.
Der Zeitpunkt fällt in ein Umfeld, in dem sich die Branche sichtbar bewegt. Als Beispiel nennt das Unternehmen den jüngsten Kauf der Lürssen‑Rüstungssparte durch Rheinmetall. Der Tenor: Zusammenschlüsse werden greifbarer – TKMS will hier offenbar aktiv mitgestalten statt nur zuzusehen.
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Kursbild: Jahrestief weit weg, Momentum zuletzt kühler
Am Markt wirkt das kurzfristige Bild zuletzt etwas gebremst: Auf Wochensicht liegt die Aktie 3,32% im Minus, heute tritt sie mit 94,75 Euro nahezu auf der Stelle (-0,05%). Gleichzeitig bleibt die größere Perspektive auffällig stark: Seit Jahresanfang steht ein Plus von 36,82% zu Buche, das 52‑Wochen‑Hoch bei 100,60 Euro ist nur rund 5,82% entfernt.
Technisch fällt zudem auf: Der RSI (14 Tage) liegt bei 32,4. Das unterstreicht, dass die jüngste Abkühlung spürbar war, auch wenn der Kurs noch 6,57% über dem 50‑Tage‑Durchschnitt notiert.
Zum nächsten Fixpunkt wird bereits morgen, am 27. Februar 2026, die ordentliche Hauptversammlung: Dort dürfte sich zeigen, wie TKMS die Kombination aus operativen Auslieferungen und M&A‑Ambitionen konkret in den Aktionärsdialog übersetzt.
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