Singapur, Berlin, Ottawa — TKMS arbeitet gleichzeitig an mehreren strategischen Baustellen. Die jüngsten Entwicklungen zeigen ein Unternehmen, das seinen Auftragsbestand konsequent ausweitet, während die Aktie zuletzt deutlich unter Druck geraten ist.
Wartungspartnerschaft mit ST Engineering
Im Beisein des deutschen und des singapurischen Verteidigungsministers unterzeichneten TKMS-CEO Oliver Burkhard und ST-Engineering-Marinepräsident Tan Leong Peng ein Memorandum of Understanding. Die Vereinbarung zielt darauf ab, gemeinsame Möglichkeiten in den Bereichen Überholung, Instandsetzung und Modernisierung für Marine-Kunden zu erschließen, die TKMS-U-Boote betreiben. Singapur gilt für TKMS als zentraler Knotenpunkt in Asien — die Partnerschaft soll die Beziehung zu Bestandskunden über die reine Plattformlieferung hinaus festigen.
Milliarden-Auftrag und Kanada-Entscheidung
Im Heimatmarkt billigte der Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages am 19. März die Verlängerung des Vorvertrags für vier Fregatten des Typs MEKO A-200. Das Gesamtvolumen für die vier Einheiten wird auf rund 4 Milliarden Euro geschätzt, die erste Auslieferung ist bis Ende 2029 geplant. Die Verlängerung erlaubt TKMS nun, Fertigungskapazitäten bei Zulieferern zu sichern und Material zu ordern — bevor der eigentliche Bauvertrag endverhandelt ist.
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Zusätzlich bewirbt sich das Unternehmen um das kanadische CPSP-Programm, das zwölf U-Boote umfasst. Eine Vergabeentscheidung wird zwischen Mai und Juni 2026 erwartet.
Trotz der operativen Fortschritte notiert die Aktie mit rund 80 Euro etwa 20 Prozent unter ihrem Jahreshoch von 100,60 Euro vom Januar. Ob das kanadische Programm im Frühjahr als Kurstreiber wirkt, hängt maßgeblich davon ab, wie weit TKMS im Auswahlverfahren tatsächlich vorgedrungen ist.
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