Gute Nachrichten, fallender Kurs — bei TKMS klafft gerade eine ungewöhnliche Lücke. Der Haushaltsausschuss des Bundestags hat den Vorvertrag für vier U-Boot-Jagd-Fregatten des Typs MEKO A-200 DEU auf rund 250 Millionen Euro ausgeweitet. Und trotzdem verlor die Aktie zuletzt fast sieben Prozent — der Kurs notiert nun knapp 20 Prozent unter dem Januarhoch von 100,60 Euro.
Der Grund: Nicht der Auftrag selbst steht im Mittelpunkt, sondern wer ihn künftig womöglich verdrängt.
Rheinmetall mischt das Fregatten-Programm auf
Das Bundesverteidigungsministerium verfolgt eine Doppelstrategie. Einerseits soll die MEKO-Fregatte die Fähigkeitslücke schließen, die das seit Jahren stockende F126-Programm hinterlässt. Andererseits prüft Rheinmetall Naval Systems noch bis April, ob die Division das F126-Projekt als Generalunternehmerin von der niederländischen Werft Damen übernehmen kann — mit dem Ziel, die erste Fregatte bis zur zweiten Jahreshälfte 2031 zu liefern.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?
Für TKMS ist das eine zweischneidige Entwicklung. Ein Erfolg Rheinmetalls beim F126-Programm würde den politischen Druck für eine vollständige MEKO-Lösung mindern. Damit schrumpft auch das Potenzial für eine Aufstockung auf bis zu acht Fregatten — ein Szenario, das bei rund einer Milliarde Euro pro Schiff ein enormes Auftragsvolumen bedeuten würde.
Operativ solide, strategisch unter Druck
Das operative Fundament bleibt unterdessen intakt. Der Auftragsbestand übersteigt nach einem Folgeauftrag aus Norwegen die Marke von 20 Milliarden Euro — mehr als das Dreifache des Niveaus von 2020. Die Jahresprognose wurde auf zwei bis fünf Prozent Umsatzwachstum angehoben, die Bruttomarge verbesserte sich im ersten Quartal 2026 auf 17 Prozent.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?
Parallel laufen zwei internationale Großentscheidungen: Zwischen Mai und Juni 2026 entscheidet Kanada über zwölf konventionelle U-Boote mit einem Volumen von bis zu 37 Milliarden Euro. In Indien verschiebt sich die Unterzeichnung eines U-Boot-Abkommens ins neue Fiskaljahr — ursprünglich war Ende März geplant.
Am 11. Mai legt TKMS die nächsten Quartalszahlen vor. Sie werden zeigen, wie schnell der Rekord-Auftragsbestand in tatsächliche Umsätze umgewandelt wird — und ob das operative Momentum die Unsicherheit rund um die F126-Entscheidung überwiegt.
TKMS: Kaufen oder verkaufen?! Neue TKMS-Analyse vom 24. März liefert die Antwort:
Die neusten TKMS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TKMS-Investoren. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TKMS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


