Ein prall gefülltes Auftragsbuch und die Aussicht auf historische Milliarden-Deals versetzen thyssenkrupp Marine Systems (TKMS) in eine komfortable Ausgangslage. Während der Rüstungssektor zuletzt leichte Schwankungen verzeichnete, untermauert der Kieler Konzern seine Wachstumsambitionen mit einer angehobenen Jahresprognose und neuen Aufträgen der Bundeswehr.
Frische operative Substanz liefert aktuell die Elektronik-Tochter Atlas. Das Unternehmen übernimmt die plattformübergreifende Modernisierung der Satellitenkommunikation für zahlreiche Schiffsklassen der Deutschen Marine. Dieser Erfolg reiht sich nahtlos in die jüngste Geschäftsentwicklung ein. Nach einem Folgeauftrag aus Norwegen durchbrach der Auftragsbestand kürzlich die Marke von 20 Milliarden Euro. Gepaart mit einer verbesserten Bruttomarge von 17 Prozent im ersten Quartal zog das Management prompt Konsequenzen und hob die Umsatzprognose für das laufende Geschäftsjahr auf ein Plus von zwei bis fünf Prozent an.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?
Diese fundamentale Stärke spiegelt sich auch auf dem Kurszettel wider. Seit Jahresanfang verzeichnet das Papier bereits einen Zuwachs von gut 30 Prozent und ging am Freitag bei 90,40 Euro aus dem Handel. Damit trotzte der Titel weitgehend dem leichten Branchendruck, der Rüstungswerte zur Mitte der Woche kurzzeitig belastet hatte.
Milliarden-Entscheidungen rücken näher
Um das wachsende Volumen zu bewältigen, baut TKMS derzeit den Standort Wismar zu einer Hybridanlage für den Bau von U-Booten und Fregatten aus. Die zusätzlichen Kapazitäten dürften dringend benötigt werden, denn in den kommenden Monaten stehen richtungsweisende Vergaben an. Das größte Potenzial bietet Kanada: Zwischen Mai und Juni 2026 fällt die Entscheidung über zwölf konventionelle U-Boote mit einem Gesamtvolumen von bis zu 37 Milliarden Euro. Hier konkurriert TKMS nur noch mit der südkoreanischen Hanwha Ocean und baut gezielt nordamerikanische Partnerschaften auf, um die geforderte inländische Wertschöpfung zu bedienen.
Sollten Anleger sofort verkaufen? Oder lohnt sich doch der Einstieg bei TKMS?
Parallel sichert sich der Konzern als einziger verbliebener Bieter im deutschen F-127-Fregatten-Programm strategisch ab, während in Indien die Verhandlungen über ein weiteres gigantisches U-Boot-Projekt in das neue Fiskaljahr verschoben wurden.
Neben der operativen Expansion plant das Unternehmen, Investoren künftig stärker am Ertrag zu beteiligen. Ab dem Geschäftsjahr 2025/26 sieht die neue Ausschüttungspolitik eine Dividende von 30 bis 50 Prozent des Nettogewinns vor. Neue fundamentale Einblicke liefert der Konzern am 11. Mai mit den Zahlen zum zweiten Quartal – unmittelbar bevor das Zeitfenster für die historische Vergabeentscheidung in Kanada öffnet.
TKMS-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue TKMS-Analyse vom 14. März liefert die Antwort:
Die neusten TKMS-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für TKMS-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 14. März erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
TKMS: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


