Die Erschließung des Gold-Silber-Projekts Gran Pilar im mexikanischen Bundesstaat Sonora erreicht eine neue Phase der Intensität. Wie am Samstag bekannt wurde, hat Tocvan Ventures bereits die Hälfte seines groß angelegten und vollständig finanzierten Bohrprogramms von 20.000 Metern absolviert.
Parallel dazu schreiten die Arbeiten an der Pilot-Produktionsanlage zügig voran, womit das Unternehmen den angestrebten Übergang vom Explorationsbetrieb zum Edelmetallproduzenten konkretisiert.
Fortschritte bei Bohrungen und Infrastruktur
Das aktuelle Bohrprogramm auf dem Flaggschiffprojekt Gran Pilar umfasst mittlerweile 10.098 abgeschlossene Bohrmeter. Medienberichten zufolge stehen die Laborergebnisse für einen signifikanten Anteil von 5.521 Metern derzeit noch aus. Diese Daten werden mit Spannung erwartet, da sie die Basis für die weitere Ressourcenplanung bilden.
Vor gut drei Wochen hatte das Unternehmen bereits eine Entdeckung auf dem sogenannten Mezquite-Trend gemeldet, bei der in einer Tiefe ab 36,6 Metern ein Abschnitt von 215 Metern mit einem Goldgehalt von 0,6 Gramm pro Tonne durchstoßen wurde.
Zeitgleich konzentriert sich das Management auf die Errichtung einer Pilot-Produktionsanlage mit einer Kapazität von 50.000 Tonnen. Die Anlage soll im ersten Durchlauf etwa 1.000 Unzen Gold pro Zyklus generieren.
Ziel der Betreiber ist es, im vierten Quartal 2026 den ersten Guss von Gold-Silber-Doré vorzunehmen. Aktuell notiert der Kurs bei 0,4460 Euro, was einem Tagesplus von 1,4% entspricht. Damit liegt der Wert rund 7,3% über seinem 50-Tage-Durchschnitt von 0,4158 Euro.
Konsolidierung und geologische Vorbereitungen
Um die volle Kontrolle über die künftigen Erträge zu behalten, hat Tocvan Ventures zwischen dem 10. Juli und dem 10. August Schritte unternommen, um eine 49-prozentige Beteiligung an spezifischen Bergbaukonzessionen zu erwerben.
Mit diesem Schritt sichert sich das Unternehmen die vollständige Inhaberschaft am Gran-Pilar-Projekt. Diese Konsolidierung geht einher mit einer personellen Neuausrichtung Ende Juli, bei der Sutherland den Vorsitz des Boards übernahm und Gordon zum CEO ernannt wurde, um die anstehende Produktionsphase operativ zu leiten.
Auf dem 2.173 Hektar großen Areal finden zudem ergänzende Explorationsarbeiten statt. Medienberichten zufolge werden derzeit magnetometrische Untersuchungen aus der Luft sowie detaillierte geologische Kartierungen durchgeführt. Diese Maßnahmen dienen als Vorbereitung für eine geplante Kampagne von Schürfgrabungen, um weitere Bohrziele zu definieren.
Finanzierung und Investorenkommunikation
Die finanzielle Basis für die laufenden Aktivitäten wurde unter anderem durch eine Finanzierung in Höhe von 10 Millionen Kanadischen Dollar zu einem Preis von 1,00 Kanadischen Dollar pro Aktie gesichert, die in Zusammenarbeit mit Stifel erfolgte. Zudem besteht eine langfristige Partnerschaft mit Sorbie für künftige Finanzierungsrunden.
Für Investoren steht am 22. September 2026 ein wichtiger Termin an: Das Unternehmen wird sich auf dem Third Annual Atlantic Capital Markets Forum in Halifax präsentieren. Bei dieser Veranstaltung, die gemeinsam von der kanadischen CSE und der National Stock Exchange of Australia ausgerichtet wird, dürfte der Fokus vor allem auf dem Zeitplan bis zur ersten Goldproduktion liegen.
Trotz der operativen Fortschritte weist der Kurs seit Jahresbeginn einen Rückgang von 33% auf, was die Bedeutung der kommenden Laborergebnisse und des Produktionsstarts für die Marktbewertung unterstreicht.
Tocvan Ventures-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Tocvan Ventures-Analyse vom 24. August liefert die Antwort:
Die neusten Tocvan Ventures-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Tocvan Ventures-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 24. August erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Tocvan Ventures: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...

