Der Luft- und Raumfahrtzulieferer hat seine Zahlen für das erste Geschäftsquartal vorgelegt – und die können sich sehen lassen. Der Gewinn je Aktie lag mit 8,23 Dollar um 14 Cent über den Erwartungen der Analysten. Der Umsatz kletterte auf 2,28 Milliarden Dollar und übertraf damit die Prognosen von 2,26 Milliarden Dollar. Im Vergleich zum Vorjahresquartal bedeutet das ein Plus von knapp 14 Prozent.
Doch was auf den ersten Blick wie eine Erfolgsgeschichte aussieht, hat einen Haken: Die neue Prognose für das Gesamtjahr sorgt für Irritationen.
Milliarden-Übernahmen drücken aufs Ergebnis
Verantwortlich für den Kursrutsch waren vor allem die Gewinnaussichten. TransDigm erwartet nun für das laufende Geschäftsjahr 2026 einen Gewinn je Aktie zwischen 37,42 und 39,34 Dollar. Der Analystenkonsens liegt bei 38,62 Dollar – die Spanne umfasst also auch enttäuschende Szenarien. Beim bereinigten Gewinn je Aktie zeigt sich ein ähnliches Bild: Die Prognose von 37,42 bis 39,34 Dollar liegt nur knapp über dem Vorjahreswert von 37,33 Dollar.
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Der Grund für die verhaltene Gewinnprognose liegt auf der Hand: TransDigm hat in den vergangenen Monaten kräftig zugekauft. Im Oktober 2025 wurde die Übernahme von Simmonds Precision Products abgeschlossen. Ende Dezember folgte die Vereinbarung zum Kauf von Stellant Systems für 960 Millionen Dollar. Mitte Januar kündigte das Unternehmen dann den bisher größten Deal an: Jet Parts Engineering und Victor Sierra Aviation sollen für 2,2 Milliarden Dollar übernommen werden.
Aftermarket-Geschäft bleibt der Treiber
Dabei läuft das operative Geschäft durchaus rund. Die EBITDA-Marge erreichte im ersten Quartal 52,4 Prozent – ein Spitzenwert in der Branche. Bereinigt um die verwässernden Effekte der jüngsten Übernahmen verbesserte sich die Marge der bestehenden Geschäfte sogar noch deutlicher. Das Aftermarket-Geschäft, das den Großteil der Einnahmen generiert, wuchs im hohen einstelligen Prozentbereich.
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Die Auftragslage zeigt sich robust: In allen drei Hauptmärkten – kommerzielle Erstausrüstung, kommerzieller Aftermarket und Verteidigung – stiegen die Bestellungen kräftig. Besonders das Geschäft mit kommerziellen Erstausrüstern legte zweistellig zu, da die Flugzeughersteller ihre Produktionsraten hochfahren.
Kann TransDigm die ehrgeizige Akquisitionsstrategie stemmen? Die Verschuldung steigt, gleichzeitig sollen drei neue Geschäftseinheiten integriert werden. Anleger dürften genau beobachten, ob das Unternehmen seine bewährte Methode – Zukäufe durch operative Verbesserungen profitabel zu machen – auch diesmal umsetzen kann.
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