Die Zahlen können sich sehen lassen: Der US-Versicherungsriese legte am Mittwoch Ergebnisse für das vierte Quartal vor, die selbst optimistische Erwartungen in den Schatten stellten. Mit einem bereinigten Gewinn je Aktie von 11,13 Dollar pulverisierte das Unternehmen die Analystenschätzung von 8,74 Dollar. Beim Umsatz sah es nicht anders aus – 12,43 Milliarden Dollar standen zu Buche, während die Experten lediglich 11,04 Milliarden Dollar auf dem Zettel hatten.
Die Aktie reagierte zunächst verhalten und notierte im vorbörslichen Handel nahezu unverändert. Doch die Substanz der Meldung dürfte Anleger durchaus überzeugen. Der Konzern verdiente im Gesamtjahr 27,43 Dollar je Aktie – ein satter Sprung um 28 Prozent gegenüber den 21,47 Dollar aus 2024.
Katastrophenschäden? Kaum der Rede wert
Besonders bemerkenswert: Die Combined Ratio, jene Kennziffer die anzeigt, wie profitabel das Versicherungsgeschäft läuft, verbesserte sich auf 80,2 Prozent. Zum Vergleich – im Vorjahresquartal lag dieser Wert noch bei 83,2 Prozent. Alles unter 100 Prozent bedeutet: Es bleibt mehr Geld in der Kasse, als an Schäden und Kosten abfließt.
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Die Katastrophenschäden hielten sich mit 95 Millionen Dollar vor Steuern in engen Grenzen. Winterstürme in mehreren Bundesstaaten sorgten zwar für Belastungen, doch die blieben überschaubar. Hier zahlt sich eine disziplinierte Strategie aus: Das Management reduziert gezielt das Engagement in Großrisiken, bei denen die Prämien nicht zum Katastrophenrisiko passen.
Aktienrückkäufe in Milliardenhöhe
Die Geschäftsführung zeigt sich selbstbewusst. Der Verwaltungsrat genehmigte ein zusätzliches Rückkaufprogramm über 5,0 Milliarden Dollar – zusätzlich zu den 2,02 Milliarden Dollar, die Ende Dezember 2025 noch aus früheren Autorisierungen übrig waren. Allein im vierten Quartal flossen 1,65 Milliarden Dollar in den Rückkauf von 5,8 Millionen eigenen Papieren zu einem Durchschnittspreis von 285,04 Dollar.
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Die Prämieneinnahmen stiegen moderat um ein Prozent auf 10,86 Milliarden Dollar. Während die Spartenbereiche Business Insurance mit plus zwei Prozent und Bond & Specialty Insurance mit plus vier Prozent zulegen konnten, blieb das Privatkundengeschäft stabil bei 4,24 Milliarden Dollar.
Einen weiteren Schub lieferte das Kapitalanlageergebnis: Nach Steuern kletterte es um zehn Prozent auf 867 Millionen Dollar. Höhere Erträge aus festverzinslichen Langfristanlagen und ein gewachsenes Anlagevolumen machten den Unterschied.
Das Gesamtjahr schloss mit einem Umsatzplus von fünf Prozent bei 48,83 Milliarden Dollar ab. CEO Alan Schnitzer lobte die „außergewöhnliche Performance“ und verwies auf die Stärke der gesamten Ertragsmaschinerie.
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