Truist Aktie: Quartalszahlen enttäuschen auf ganzer Linie

Die US-Bank Truist meldet für Q4 2025 niedrigere Gewinne und Umsätze als prognostiziert. Sonderbelastungen drücken das Ergebnis, während ein neues Aktienrückkaufprogramm gestartet wird.

Truist Financial Aktie
Kurz & knapp:
  • Gewinn und Umsatz unter Analystenschätzungen
  • Sonderbelastungen durch Rückstellungen und Abfindungen
  • Neues Aktienrückkaufprogramm über 10 Milliarden Dollar
  • Anstieg der Kreditausfallquoten in mehreren Segmenten

Die Aktie von Truist Financial ist am Mittwoch im vorbörslichen Handel um 4,84 Prozent eingebrochen. Der Grund: Die am Mittwoch vorgelegten Zahlen für das vierte Quartal 2025 verfehlten die Erwartungen der Analysten deutlich.

Das in Charlotte ansässige Finanzinstitut meldete für die drei Monate bis Ende Dezember 2025 einen Nettogewinn von 1,29 Milliarden Dollar. Pro Aktie entspricht das 1,04 Dollar – die Analysten hatten mit 1,09 Dollar gerechnet. Auch beim Umsatz blieb Truist hinter den Prognosen zurück: 5,25 Milliarden Dollar standen 5,31 Milliarden Dollar an Erwartungen gegenüber.

Sonderbelastungen drücken das Ergebnis

Besonders ins Gewicht fielen zwei Faktoren: Eine Rückstellung für Rechtsstreitigkeiten in Höhe von 130 Millionen Dollar und Abfindungszahlungen von 63 Millionen Dollar belasteten das Ergebnis je Aktie um 0,12 Dollar. Ohne diese Sondereffekte hätte die Bank näher an den Schätzungen gelegen.

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Doch nicht alles lief schlecht. Der Zinsüberschuss kletterte gegenüber dem Vorquartal um 1,9 Prozent auf 3,75 Milliarden Dollar. Die Nettomarge verbesserte sich um sechs Basispunkte auf 3,07 Prozent. Das durchschnittliche Kreditvolumen wuchs um 4,3 Milliarden Dollar oder 1,3 Prozent – ein Zeichen für anhaltende Kreditnachfrage.

Kreditqualität unter Druck

Die Quote notleidender Kredite blieb mit 0,48 Prozent stabil. Anders sieht es bei den Abschreibungen aus: Die Quote stieg von 0,48 auf 0,57 Prozent. Verantwortlich dafür waren vor allem höhere Ausfälle in den Bereichen Gewerbekredite, Konsumentenkredite, Kreditkarten und Autokredite.

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Trotz der enttäuschenden Quartalszahlen kaufte Truist im vierten Quartal eigene Aktien im Wert von 750 Millionen Dollar zurück. Mehr noch: Das Unternehmen kündigte ein neues Rückkaufprogramm über 10 Milliarden Dollar an – ohne Verfallsdatum. Ein Signal des Managements, dass man an die langfristige Entwicklung glaubt.

Zum Handelsschluss notierte die Aktie bei 49,14 Dollar. In den vergangenen drei Monaten legte der Titel um 11,20 Prozent zu, über zwölf Monate beträgt das Plus 4,53 Prozent. Mit einer Bilanzsumme von 548 Milliarden Dollar zum 31. Dezember 2025 zählt Truist zu den zehn größten Geschäftsbanken in den USA.

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