Mit einem Kurs von 7,55 Euro reagiert die Aktie von TUI auf mehrere Tage kräftiger Schwankungen. Der aktuelle Handelstag brachte ein Plus von bislang gleich 5,5 %. Die Krise scheint schon wieder ad acta gelegt zu sein. Denn die Bewegung folgt auf zwei deutliche Rückgänge in unmittelbarer Folge. Zunächst verlor das Papier -9,9 %.
Am Dienstag dann setzte sich der Druck mit weiteren -1,6 % fort. Diese Serie führte zu einem sichtbaren Einbruch im kurzfristigen Kursbild. Die Aktie schien nach den ohnehin schwachen Kursentwicklungen seit Mitte Februar (ausgehend von annähernd 9,50 Euro!) richtig massiv zu kippen.
Iran-Krieg schadet den Reisekonzernen. Das ist nicht verwunderlich!
Auslöser der Turbulenzen ist der Iran-Krieg. Der Konflikt verändert die Nachfrage im internationalen Tourismus. Zudem steigen selbstredend auch die Kosten, wenn die TUI (wie auch andere Unternehmen der Branche) Schaden tragen muss.
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Denn besonders betroffen sind Reisen in den Nahen Osten. Mehrere Regionen gelten aktuell nicht mehr als sichere Urlaubsziele. Sie gelten sogar als gefährdet und damit als Aufgabe für Unternehmen wie die TUI. Reiseveranstalter reagieren mit organisatorischen Maßnahmen. TUI organisiert Rückflüge für Urlauber aus betroffenen Regionen. Das ist sicher ausgesprochen aufwendig, ohne dies direkt beziffern zu können.
Solche Evakuierungsflüge verursachen zusätzliche operative Kosten. Gleichzeitig entfallen geplante Einnahmen aus stornierten Reisen. So denken die Börsen und sehen sich auch auf den Weltmeeren um. Denn auch im Kreuzfahrtgeschäft zeigen sich direkte Folgen. TUI strich geplante Kreuzfahrten im Nahen Osten vollständig aus dem Programm.
Die Anpassung betrifft mehrere geplante Abfahrten in der Region. Dadurch verändert sich kurzfristig die Auslastung der Flotte.
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Die wirtschaftlichen Folgen lassen sich derzeit nur begrenzt beziffern. Konkrete Angaben zum finanziellen Effekt fehlen bisher.
Investoren orientierten sich bislang bei der Bewertung der Aktie an vorhandenen Analystenschätzungen. Durchschnittliche Bewertungen sehen weiterhin ein mögliches Kurspotenzial von 56 %. Das werden die Experten jetzt sicher nicht mehr aufrecht erhalten.
Diese Prognosen entstanden jedoch größtenteils vor Beginn des Iran-Kriegs. Die aktuelle Lage könnte deshalb zu Anpassungen der Einschätzungen führen. Daher ist vieles offen. Einen Crash jedoch haben die Börsen diesmal nicht gemacht.
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