Die Uber-Aktie gerät heute kräftig unter Druck. Im vorbörslichen Handel an der NYSE sackt der Titel um 8,82 Prozent auf 71 Dollar ab. Der Grund: Das Unternehmen hat gestern seine Zahlen für das vierte Quartal 2025 vorgelegt – und die enttäuschen auf ganzer Linie.
Der Gewinn je Aktie lag bei 0,71 Dollar und damit deutlich unter den Analystenschätzungen von 0,785 Dollar. Besonders bitter: Im Vorjahresquartal hatte Uber noch 3,21 Dollar je Aktie verdient, allerdings hatten damals Sondereffekte die Bilanz geschönt. Der Umsatz kletterte zwar um 20,1 Prozent auf 14,37 Milliarden Dollar, doch das reicht den Investoren nicht.
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Billige Fahrten drücken die Margen
Die Crux liegt in Ubers Strategie: Um mehr Fahrgäste anzulocken, setzt das Unternehmen verstärkt auf günstigere Angebote wie Mitfahrgelegenheiten und andere Niedrigpreis-Produkte. Die Rechnung geht auf – die Anzahl der Fahrten stieg im vierten Quartal um 22 Prozent. Doch die Kehrseite zeigt sich in den Margen, die deutlich unter Druck geraten.
CEO Dara Khosrowshahi hatte bereits im November 2025 angekündigt, das Tempo des Margenwachstums bewusst zu drosseln. Die Investitionen in Erschwinglichkeit sollten das Mobilitätswachstum beschleunigen – auf Kosten kurzfristiger Gewinne. Für das laufende Jahr verspricht Khosrowshahi allerdings Besserung durch verbesserte Preisbedingungen und niedrigere Versicherungskosten.
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Ausblick enttäuscht ebenfalls
Auch die Prognose für das erste Quartal 2026 fällt mager aus. Uber erwartet einen bereinigten Gewinn je Aktie zwischen 0,65 und 0,72 Dollar – Analysten hatten mit 0,76 Dollar gerechnet. Die Bruttobuchungen sollen zwar zwischen 52,0 und 53,5 Milliarden Dollar liegen und damit über den Erwartungen von 51,16 Milliarden Dollar, doch das beruhigt die Märkte nicht.
Hinzu kommt ein Führungswechsel: Finanzchef Prashanth Mahendra-Rajah, der erst seit November 2023 im Amt ist, tritt zurück. Sein Nachfolger wird Balaji Krishnamurthy, ein ehemaliger Goldman-Sachs-Manager, der bereits seit 2019 bei Uber tätig ist. Eine Änderung in der Bilanzierung des UK-Geschäfts wird zudem die ausgewiesene Mobilitätsmarge im ersten Quartal und für das gesamte Jahr 2026 um etwa 350 Basispunkte drücken.
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