Die Schweizer Großbank UBS rechnet mit einem möglichen Anstieg der Ölpreise auf über 90 Dollar pro Barrel, sollten die Schifffahrtsstörungen in der Straße von Hormus weiter anhalten. Analysten um Giovanni Staunovo sehen die aktuellen Preisniveaus nicht als „stabiles Gleichgewicht“. Das hat direkte Auswirkungen auf die Märkte – und könnte die Geldpolitik der Fed verzögern.
Am Freitag kletterte Brent-Rohöl um 6,35 Prozent auf 90,83 Dollar je Barrel, während die US-Sorte WTI sogar um 9,81 Prozent auf 88,96 Dollar hochschoss. Damit steuert Öl auf den stärksten Wochengewinn seit der Corona-Pandemie im Frühjahr 2020 zu. Der Grund: Seit dem vergangenen Samstag ist die Straße von Hormus faktisch geschlossen – eine Wasserstraße, durch die normalerweise etwa 20 Prozent der weltweiten Ölversorgung fließen.
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Dramatische Prognosen aus dem Golf
Katars Energieminister legte nach: Er rechnet damit, dass alle Golfstaaten ihre Exporte binnen Wochen einstellen werden, was die Preise auf 150 Dollar treiben könnte. Die UBS-Experten warnen, dass die Preise weiter steigen dürften, „sollten Störungen anhalten oder Infrastruktur zusätzlich beschädigt werden“. Täglich bleiben derzeit rund 20 Millionen Barrel vom Markt fern.
Interessant ist, was die Bank für den Fall einer Deeskalation erwartet: Sollten die Feindseligkeiten enden, dürfte Brent-Öl rasch wieder in eine Spanne von 60 bis 70 Dollar je Barrel zurückfallen. Eine heftige Volatilität also, die Anleger im Blick behalten sollten.
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Inflation und Zinswende im Fokus
Die steigenden Energiepreise setzen nicht nur Verbraucher unter Druck. Einige Investoren befürchten bereits einen neuen Inflationsschub, der die Fed zu einer Verzögerung geplanter Zinssenkungen zwingen könnte. US-Anleiherenditen sind bereits gestiegen, was auf Aktienkurse drückt.
Die UBS-Analysten relativieren allerdings: Die Preise müssten über mehrere Monate erhöht bleiben, bevor sie „Wachstum oder Inflation materiell beeinflussen“. Solange die Krise also keine dauerhafte Dimension annimmt, bleiben die makroökonomischen Folgen begrenzt.
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