Ein Nettogewinn von rund 3,0 Milliarden US-Dollar im ersten Quartal 2026 — und das deutlich über den Markterwartungen. UBS hat geliefert. Die Reaktion der Analystengemeinschaft folgte prompt.
Kursziele klettern nach oben
Am 30. April aktualisierten mehrere Investmentbanken ihre Einschätzungen. Das Bild ist eindeutig: zehn von 15 befragten Analysten empfehlen den Kauf, fünf raten zum Halten. Verkaufsempfehlungen gibt es keine.
Die konkreten Kursziele variieren spürbar:
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- JP Morgan: 43,00 CHF
- Deutsche Bank: 39,00 CHF
- RBC Capital Markets: 37,00 CHF
- Barclays Capital: 34,00–35,00 CHF
Der Konsens liegt bei durchschnittlich 39,20 CHF. Gegenüber dem Schlusskurs vom Donnerstag — die Börsen bleiben heute feiertagsbedingt geschlossen — bedeutet das rund 13,6 Prozent Aufwärtspotenzial. In Euro gerechnet schloss die Aktie bei 37,44 Euro, gut acht Prozent über ihrem 200-Tage-Durchschnitt.
Integration auf der Zielgeraden
CEO Sergio Ermotti sprach beim Earnings Call von einem „Endspurt“. Die Migration der Schweizer Kundenkonten der ehemaligen Credit Suisse ist abgeschlossen. Das Management plant, die Gesamtintegration bis Ende 2026 weitgehend zu beenden.
Ein Risikofaktor bleibt: In der Schweiz laufen parlamentarische Beratungen über schärfere Eigenkapitalvorschriften für systemrelevante Banken. Ermotti zeigte sich gelassen. Mögliche Änderungen würden das diversifizierte Geschäftsmodell der Bank nicht grundlegend treffen, stellte er klar.
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Kosten unter Kontrolle, Kapital zurück an Aktionäre
Die Erträge stiegen im ersten Quartal um 13 Prozent auf 14,24 Milliarden US-Dollar. Der Aufwand blieb mit 10,33 Milliarden stabil. Das Ergebnis: eine bereinigte Cost-Income-Ratio von 70,2 Prozent — eine deutliche Verbesserung gegenüber dem Vorjahr.
Bei der Kapitalrückführung hält UBS Kurs. Bis zur Berichterstattung über das zweite Quartal will die Bank Aktien im Wert von 3 Milliarden US-Dollar zurückkaufen. Die Generalversammlung Mitte April genehmigte außerdem eine Dividende von 1,10 US-Dollar je Aktie für das Geschäftsjahr 2025.
Wenn der Handel am Montag wieder aufnimmt, richten sich die Blicke schnell nach Bern. Die Entscheidung über künftige Kapitalanforderungen dürfte die nächste Bewährungsprobe für die Kursrally liefern — die Aktie liegt im Zwölf-Monats-Vergleich bereits rund 39 Prozent im Plus.
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