Null Umsatz und ein deutlich höherer Verlust. Uranium Energy hat im abgelaufenen Geschäftsquartal die Erwartungen der Analysten massiv verfehlt. Die Quittung folgte prompt. Die Aktie stürzte am Dienstag ab.
Für das Frühjahrsquartal meldet der Konzern einen Verlust von elf US-Cent je Aktie. Analysten hatten mit einem deutlich geringeren Minus gerechnet. Ein Jahr zuvor lag der Fehlbetrag noch bei sieben Cent.
Besonders hart traf den Markt der fehlende Umsatz. Uranium Energy verzeichnete im Berichtszeitraum null Einnahmen. Experten hatten hier Erlöse von rund 8,6 Millionen US-Dollar prognostiziert.
Kosten steigen, Kasse prall gefüllt
Die Produktion lieferte im Quartal gut 32.000 Pfund Urankonzentrat. Dabei stiegen die reinen Produktionskosten auf 46,69 US-Dollar je Pfund. Verzögerte behördliche Genehmigungen und höhere Steuern trieben die Ausgaben nach oben.
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Finanziell steht das Unternehmen auf einem soliden Fundament, die liquiden Mittel summieren sich auf 794 Millionen US-Dollar. Darin enthalten sind 488 Millionen US-Dollar an Barmitteln. Der Konzern bleibt komplett schuldenfrei.
Den produzierten Uranbestand von knapp 1,5 Millionen Pfund hält das Management bewusst zurück. Uranium Energy verzichtet vollständig auf Preisabsicherungen. Das Unternehmen will so von künftig steigenden Marktpreisen profitieren.
Ausbau der Anlagen läuft
Operativ macht der Uranförderer Fortschritte. Das Projekt Burke Hollow in Texas hat den Betrieb aufgenommen. In Wyoming starteten zusätzliche Förderanlagen auf der Christensen Ranch. Damit laufen nun zwei der drei US-Produktionsplattformen.
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Im laufenden vierten Quartal soll die Fördermenge weiter steigen. Parallel dazu treibt Uranium Energy den Bau einer eigenen Uran-Konversionsanlage voran. Die US-Nuklearaufsicht hat dem Projekt nun ein offizielles Aktenzeichen zugewiesen. Das Ziel: eine vollständig integrierte Lieferkette innerhalb der USA.
Aktie im freien Fall
An der Börse dominiert aktuell die Panik. Der Kurs brach am Dienstag auf 9,16 Euro ein. Das entspricht einem Tagesverlust von über 16 Prozent.
Vom bisherigen Jahreshoch bei 17,34 Euro ist die Aktie mittlerweile fast 50 Prozent entfernt. Die extrem hohe Volatilität signalisiert anhaltend starke Kursschwankungen. Erst messbare Umsätze im anlaufenden Sommerquartal könnten diesen massiven Abwärtstrend stoppen.
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