Uranium Energy Corp treibt den Aufbau einer rein amerikanischen Uran-Lieferkette rasant voran. Das texanische Projekt Burke Hollow fördert nun offiziell Uran. Damit geht die erste neue In-Situ-Rückgewinnungsanlage (ISR) der USA seit über zehn Jahren ans Netz.
Zwei aktive Minen
Mit dem Start von Burke Hollow betreibt das Unternehmen nun zwei aktive ISR-Plattformen. Der nächste Schritt steht bereits fest. Das Ludeman-Projekt soll 2027 die Produktion aufnehmen.
Burke Hollow gilt als größte amerikanische Uranentdeckung des vergangenen Jahrzehnts. Bisher hat UEC erst die Hälfte des rund 20.000 Hektar großen Areals erkundet. Die gemessenen und angezeigten Ressourcen belaufen sich auf gut sechs Millionen Pfund Uranoxid.
Insgesamt kontrolliert der Konzern eine lizenzierte Produktionskapazität von etwa zwölf Millionen Pfund pro Jahr. Dabei fährt das Management eine klare Linie. UEC verzichtet komplett auf Preisabsicherungen. Diese Strategie zahlt sich im aktuellen Marktumfeld aus. Im jüngsten Quartal verkaufte das Unternehmen sein Uran gut 25 Prozent über dem durchschnittlichen Quartalspreis.
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Die Börse honoriert diesen Kurs. Auf Jahressicht verzeichnet die Aktie ein Plus von knapp 183 Prozent. Aktuell notiert das Papier bei 12,95 Euro. Kurzfristig gönnen sich Anleger eine kleine Pause. Der Kurs pendelt sich knapp über der 50-Tage-Linie ein.
Eigene Uran-Konvertierung geplant
Neben dem reinen Abbau plant UEC einen strategischen Ausbau. Eine eigene Anlage zur Uran-Konvertierung soll entstehen. Das Ziel: UEC will der einzige vertikal integrierte Kernbrennstofflieferant der USA werden.
Im März erteilte die US-Atomaufsichtsbehörde eine offizielle Aktennummer für das Vorhaben. Aktuell laufen die Planungen mit dem Ingenieurdienstleister Fluor. Ein konkreter Standort wird noch gesucht. Das Management prüft verschiedene Bundesstaaten auf logistische Vorteile und lokale Fördergelder.
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Volle Kassen für den Ausbau
Finanziell ist der Konzern für diese Pläne gerüstet. Die Bilanz weist liquide Mittel von 818 Millionen US-Dollar auf. Bankschulden existieren nicht.
Parallel dazu stützt der Rohstoffmarkt die Expansion. Der Uranpreis hält sich stabil bei rund 87 US-Dollar pro Pfund. Treiber sind vor allem Technologiekonzerne. Sie investieren zunehmend in kleine modulare Reaktoren für den enormen Strombedarf ihrer Rechenzentren.
In den kommenden Monaten treibt UEC die Exploration weiter voran. Ein Bohrprogramm mit 200 Löchern startete kürzlich beim Sweetwater-Projekt. Im kanadischen Athabasca-Becken laufen derweil Kernbohrungen für eine Vorstudie des Roughrider-Projekts. Zusätzlich verhandelt UEC dort über einen Hochspannungsanschluss für die geplante Anlage.
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