Die Wall Street streitet über Uranium Energy. Während einige Analysten zur Vorsicht mahnen, baut das Unternehmen seine Vormachtstellung in den USA rasant aus. Mit dem Start der Burke-Hollow-Anlage entsteht der einzige vertikal integrierte Uranproduzent des Landes.
Zwei Anlagen, ein Ziel
Der jüngste Meilenstein prägt die aktuelle Geschichte des Konzerns. Uranium Energy hat die Produktion im Burke-Hollow-Projekt in Texas gestartet. Es ist die erste neue US-Anlage dieser Art seit über einem Jahrzehnt. Parallel dazu erweitert das Unternehmen die Kapazitäten auf der Christensen Ranch in Wyoming.
Damit betreibt UEC als einziges US-Unternehmen zwei aktive Förderzentren. Burke Hollow gilt als größte heimische Entdeckung der letzten zehn Jahre. Bisher hat das Management erst die Hälfte des riesigen Areals erkundet. Für 2027 steht mit dem Ludeman-Projekt bereits die dritte Anlage in den Startlöchern.
Die komplette Lieferkette
Neben dem reinen Abbau geht das Management den nächsten Schritt. Mit einer neuen Tochtergesellschaft deckt UEC nun auch die Umwandlung in Uranhexafluorid ab. Der Konzern kontrolliert damit die größte Ressourcenbasis der Vereinigten Staaten.
Diese Strategie trifft auf einen stabilen Rohstoffmarkt. Uran notiert aktuell bei rund 86 US-Dollar pro Pfund. Das entspricht einem Plus von fast 33 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Langfristig treiben Rechenzentren und KI-Anwendungen den Strombedarf nach oben. Regierungen setzen daher verstärkt auf Kernkraft.
Wall Street uneins
Trotz der operativen Erfolge scheiden sich an der Börse die Geister. Die Investmentbank BMO Capital rät weiterhin zum Halten der Papiere. Die Experten verweisen auf die aktuelle Bewertung. Die Mehrheit der Analysten empfiehlt hingegen den Kauf.
Anleger reagieren gelassen auf die Skepsis. Die Aktie beendete die Handelswoche bei 12,86 Euro. Auf Sicht von zwölf Monaten steht ein massives Plus von 189 Prozent auf der Anzeigetafel. Finanziell ist das Unternehmen solide aufgestellt. UEC sitzt auf knapp 700 Millionen US-Dollar an Barmitteln und Beständen. Schulden hat der Konzern keine.
Im Juni legt Uranium Energy die nächsten Quartalszahlen vor. Dieser Bericht wird erstmals die anlaufende Produktion aus Burke Hollow beinhalten. Zeigen sich hier konkrete Umsatzsprünge, dürfte der Druck auf die skeptischen Analysten deutlich wachsen.
Uranium Energy-Aktie: Kaufen oder verkaufen?! Neue Uranium Energy-Analyse vom 19. April liefert die Antwort:
Die neusten Uranium Energy-Zahlen sprechen eine klare Sprache: Dringender Handlungsbedarf für Uranium Energy-Aktionäre. Lohnt sich ein Einstieg oder sollten Sie lieber verkaufen? In der aktuellen Gratis-Analyse vom 19. April erfahren Sie was jetzt zu tun ist.
Uranium Energy: Kaufen oder verkaufen? Hier weiterlesen...


