Die Vereinigten Staaten verbrauchen weltweit das meiste Uran, fördern aber weniger als ein Prozent ihres Bedarfs selbst. Diese strategische Lücke will Washington nun rasch schließen. Das US-Energieministerium hat am Montag eine weitreichende Initiative gestartet, um die heimische Lieferkette für Kernbrennstoffe abzusichern. Uran-Aktien reagierten prompt mit deutlichen Kursaufschlägen.
Besonders Uranium Energy (UEC) zog das Kaufinteresse auf sich. Das Papier beendete den Montagshandel bei 12,76 Euro und glich damit die Verluste der Vorwoche mühelos aus. Seit Jahresbeginn verzeichnet die Aktie ein Plus von gut 14 Prozent. Auf Zwölf-Monats-Sicht steht sogar ein Zuwachs von rund 168 Prozent auf der Kurstafel.
Der Vorstoß der Regierung trifft auf einen ohnehin angespannten Rohstoffmarkt. Der Uranpreis hat sich in den vergangenen Wochen stabilisiert und notiert aktuell knapp 30 Prozent höher als noch vor einem Jahr.
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Washingtons Plan für die nukleare Unabhängigkeit
Das US-Energieministerium bündelt seine Kräfte nun mit über 90 Unternehmen aus der Industrie. Die neue Kampagne zielt auf eine sichere und wettbewerbsfähige heimische Brennstoffversorgung bis zum Jahr 2033 ab. Das Programm umfasst alle Schritte vom Abbau über die Anreicherung bis hin zum Recycling. Kurze Projektphasen sollen dabei schnelle Fortschritte erzwingen.
Uranium Energy positioniert sich gezielt für diesen politischen Rückenwind. Eine Tochtergesellschaft des Unternehmens hat kürzlich von der US-Atomaufsichtsbehörde eine offizielle Aktennummer für eine geplante Uran-Konversionsanlage erhalten. Dieser administrative Schritt ist eine wichtige Voraussetzung für den eigentlichen Lizenzantrag. Gelingt das Vorhaben, wäre UEC der einzige amerikanische Anbieter, der den Prozess vom Abbau bis zur Umwandlung komplett abdeckt.
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UEC fährt die Förderung hoch
Parallel dazu weitet das Management die operative Basis aus. Mit der behördlichen Freigabe für Burke Hollow betreibt UEC nun zwei In-situ-Rückgewinnungsanlagen (ISR) in den USA. Burke Hollow ist das erste neue US-Uranbergwerk dieser Art seit über einem Jahrzehnt. Durch den Neustart der Christensen Ranch und strategische Zukäufe stieg die lizenzierte Jahreskapazität auf gut zwölf Millionen Pfund.
Der Expansionskurs geht nahtlos weiter. Für 2027 plant Uranium Energy die Inbetriebnahme des Ludeman-Projekts, der dann dritten aktiven ISR-Anlage im Portfolio. Mit der größten Uranressourcenbasis der USA im Rücken und der aktiven Unterstützung aus Washington nimmt das Unternehmen eine zentrale Rolle in der Neuausrichtung des amerikanischen Energiesektors ein.
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